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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Mitte November wird es Licht: Kurpark erhält neue Leuchten mit „smarter“ Technik (06.10.2020)

(sp) Lüneburg. Wo sich derzeit der Minibagger durch das Erdreich frisst, werden in rund sechs Wochen moderne Leuchten den Lüneburger Kurpark in neuem Licht erstrahlen lassen. Der städtische Energiepartner Avacon lässt seit Montag (5. Oktober 2020) Schritt für Schritt die 24 alten Masten abbauen und Gräben ziehen für entsprechende Stromkabel. Mit dann 43 Laternen wird die Beleuchtung im Park nahezu verdoppelt – und besonders „smart“ gemacht.
 
„Die neuen Leuchten funktionieren sensorgesteuert“, erklärt Sebastian Dust, Projektleiter bei der Avacon Netz GmbH. „Wenn eine von ihnen in ihrem Umkreis Bewegung registriert, wird sie automatisch heller und gibt auch der nachfolgenden ein Signal. So bekommen wir praktisch mitlaufendes Licht.“ Werden keine Bewegungen registriert, ist die Leuchte auf ein Minimum gedimmt, um CO²-Ausstoß, Lichtverschmutzung und Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten. Zusätzlich ist ein grüner Leuchtring aktiviert. „Komplett dunkel wird es also nie im Kurpark“, so Dust.BU: Auf Höhe des Minibaggers wird schon bald ein Laternenmast stehen, sagen Sebastian Dust, Projektleiter bei der Avacon Netz GmbH (r. vorn) und Felix Rönnefahrt (l. vorn), Vorarbeiter der Firma Kuhlmann Leitungsbau GmbH. Die Erdarbeiten am Gradierwerk im Kurpark sind in vollem Gange. Foto: Hansestadt Lüneburg
 
Grünes Licht und Bewegungssteuerung seien dabei nur zwei von vielen modernen und technischen Finessen: „Künftig wird es in der Konzertmuschel – aber nicht wie ursprünglich geplant im gesamten Kurpark –  öffentliches, kostenfreies WLAN geben. Das Kabel dafür bauen wir in einen Lichtpunkt nahe der Bühne ein“, kündigt der Avacon-Experte an. „Entgegen den Bedenken einiger Kurparknutzer werden natürlich nirgends Kameras oder Mikrofone installiert.“
 
Was dagegen noch innerhalb der sechs Wochen aufgebaut werden soll, ist eine sogenannte iBench ähnlich wie in Kaltenmoor. Auf dieser Bank im Bereich des Wasserspiels in der Konzertmuschel können Bürgerinnen und Bürger ihre mobilen Endgeräte aufladen. „All diese Faktoren machen den Lüneburger Kurpark zu einem der modernsten Parks in Norddeutschland“, schwärmt Dust.
 
Noch ist es allerdings nicht so weit. Aktuell ist die Firma Kuhlmann Leitungsbau GmbH am Gradierwerk mit den Erdarbeiten beschäftigt. „Dabei achten wir sehr darauf, dass wir das Wurzelwerk nicht beschädigen“, betont Vorarbeiter Felix Rönnefahrt. „Außerdem nehmen wir auch auf Spaziergänger Rücksicht: Aus Sicherheitsgründen machen wir vor Feierabend sämtliche Kabelgräben und nahezu alle Löcher zu.“
 
Ist der Abschnitt am Gradierwerk beendet, geht es vor dem Reha-Zentrum weiter. Mitte November werden dann gleichzeitig alle neuen Leuchten angeschaltet