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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Nach einem Jahr Pause: Fundfahrräder im Bürgeramt unter dem Hammer (19.08.2020)

Im Innenhof des Bürgeramtes fand die erste Fahrradversteigerung in diesem Jahr unter Corona-Auflagen statt. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Im Fundbüro der Hansestadt Lüneburg hatten sich in den vergangenen Monaten immer mehr Fahrräder angesammelt,  nun konnte am Mittwoch, 19. August 2020, zum ersten Mal in diesem Jahr wieder die beliebte Fahrradversteigerung im Innenhof des Bürgeramtes stattfinden. „Bisher mussten wir, wie auch andere Kommunen, die Termine wegen der Corona-Pandemie leider absagen. Dabei sind gerade jetzt Fahrräder so begehrt wie nie und nicht jeder ist in der Lage oder bereit den Anschaffungspreis für ein nagelneues Fahrrad aufzubringen. Besondere Zeiten erfordern auch besondere Maßnahmen, daher haben wir uns entschieden, nach neuen Wegen zu suchen um die Versteigerung unter Beachtung der Corona-Auflagen stattfinden zu lassen“, berichtet Susanne Twesten, Leiterin des Bürgeramtes der Hansestadt Lüneburg.

Rund 140 Fahrräder standen für die Bietenden zur Auswahl, davon haben 109 Fahrräder einen neuen Besitzer gefunden. Die übrig gebliebenen Fahrräder gehen als Spende an die Psychiatrische Klinik Lüneburg.

Um genug Abstand für die Besucherinnen und Besucher zu schaffen, hat das Bürgeramt – anstatt wie üblich zu einem Termin – zu zwei aufeinander folgenden Versteigerungsterminen eingeladen. Interessierte waren gebeten sich vorher beim Fundbüro anzumelden. Das Bürgeramtsteam hat die Versteigerung unter Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen durchgeführt, berichtet Susanne Twesten: „Für die Besucherinnen und Besucher wurden neben jeweils 40 festen Sitzplätzen auch Handdesinfektionsmittel bereitgestellt. Zwischen den Versteigerungsterminen wurden alle Sitzplätze sowie Bietertafeln desinfiziert.“

Obwohl alle Plätze ausgebucht waren, blieben bei beiden Terminen am Mittwoch einige der Stühle leer. „Wir bitten daher für das nächste Mal darum, abzusagen, wenn jemandem etwas dazwischenkommt. So können wir die Plätze an andere interessierte Bürgerinnen und Bürger vergeben“, appelliert Twesten.

Bei der Versteigerung kamen insgesamt 2.025 Euro zusammen, Geld, das in die Stadtkasse fließt.