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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Neues StadtRAD in Lüneburg: Ab Mai gibt es Lastenräder und mehr Stationen (04.02.2021)

Zu den bisherigen StadtRAD-Stationen (wie hier im Hanseviertel) sollen zum Frühsommer diesen Jahres 13 weitere kommen. Die Fahrräder werden außerdem durch modernere Modelle ersetzt. Archivfoto: Hansestadt LüneburgHANSESTADT LÜNEBURG. – Das neue StadtRAD Lüneburg kommt: Über die Vergabe des neuen StadtRADs an die DB Connect hat der Verwaltungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch, 3. Februar 2021, beschlossen. Das Vorhaben war zuvor im Verkehrsausschuss beraten worden. Demnach sollen zu den bisherigen sieben Stationen zum Frühsommer diesen Jahres 13 weitere geschaffen werden, unter anderem am Salü, am Thorner Platz oder in Ochtmissen. Aber auch in den Nachbarorten Adendorf und Reppenstedt wird es jeweils eine StadtRAD-Station geben. Die Fahrräder werden durch 155 modernere Modelle ausgetauscht, die mehr Fahrkomfort bieten.

Eine große Neuerung werden die an 15 der insgesamt 20 StadtRAD-Stationen zur Verfügung stehenden Lastenräder sein. Vorbild für das neue Lüneburger StadtRAD-Modell ist das StadtRAD Hamburg.

Der Vertrag mit der DB Connect für das aktuelle StadtRAD war am 31.12.2020 nach sieben Jahren ausgelaufen. Da sich aufgrund eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens die Vergabe für ein neues Fahrradverleihsystem verzögerte, wurde mit der DB Connect eine Übergabevereinbarung getroffen, sodass das alte System so lange bestehen bleibt, bis das neue eingeführt wird. Dennoch werden die Lüneburgerinnen und Lüneburger für einen Zeitraum von zwei Wochen auf die Stadträder verzichten müssen. Denn so lange dauert es, die Stationen umzurüsten und für die neuen Räder vorzubereiten, bevor es im Mai losgehen kann..

Für das neue System mit einem Vertragszeitraum von zunächst viereinhalb Jahren wird die Hansestadt insgesamt rund 1,2 Millionen Euro netto ausgeben. An den Kosten beteiligen könnten sich die Gesundheitsholding Lüneburg, die das StadtRAD-Angebot für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen möchte, sowie die Umlandgemeinden Bardowick, Adendorf und Reppenstedt. Auch der Landkreis hat Interesse für eine Station im Umfeld der Kreisverwaltung geäußert. Der Verkehrsausschuss der Hansestadt Lüneburg war mehrheitlich der Überzeugung, dass es sich lohne. Verkehrsdezernent Markus Moßmann verdeutlichte: „Das StadtRAD ist die perfekte Ergänzung zum ÖPNV. Insbesondere durch den Ausbau der Station am Bahnhof, des flächendeckenden Angebots im gesamten Stadtgebiet und der Einführung von Lastenrädern erleichtern wir den Lüneburgerinnen und Lüneburgern den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad.“

Die ersten 30 Minuten jeder Fahrt werden auch künftig kostenfrei sein. Das Ausleihen über eine Säule an der Station wird durch eine App ersetzt. Wer die App nicht installiert hat, kann das Rad per SMS ausleihen. Das Ausleihsystem ist zum Beispiel aus dem Roten Feld bekannt, wo schon jetzt keine Säule steht, sondern lediglich ein Schild, das die Station kennzeichnet.

In 2022 dürfen sich die Lüneburgerinnen und Lüneburger dann über sechs weitere Stadtradstationen und ebenso viele neue Lastenräder freuen. Außerdem könnten Pedelecs dazukommen, die besonders für Fahrten in die umliegenden Gemeinden interessant sein dürften, weshalb diese auch schon Interesse bekundet haben.