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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Premiere in der langen Geschichte der Hanse: Der erste virtuelle Hansetag startet am 4. Juni in Brilon (02.06.2020)

(sp) Lüneburg. „Bei diesem Hansestag kann wirklich jeder dabei sein“, freut sich Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge über die guten Neuigkeiten aus Brilon. Nachdem die Stadt im Sauerland wegen der Corona-Pandemie den 40. Internationalen Hansetag am ersten Juni-Wochenende abgesagt hatte, steht nun fest, dass der Hansetag dort doch noch stattfinden kann – wenn auch in etwas ungewohnter Form. Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch hat für Donnerstag, 4. bis Sonntag, 7. Juni zum “Ersten Virtuellen Hansetag in der 660-jährigen Geschichte der Hanse” eingeladen. Statt des Marktplatzes werden bei dem Spektakel die Webseite http://www.hansetagebrilon.de sowie die sozialen Medien zum Treffpunkt für Hanseatinnen und Hanseaten. „Eine tolle Idee“, findet Mädge und ruft die Lüneburgerinnen und Lüneburger auf, sich zahlreich zu tummeln im virtuellen Hanse-Treff.

In enger Abstimmung mit dem Vormann der Hanse, dem Lübecker Bürgermeister Jan Lindenau, hat das Organisationsteam aus Brilon diverse Programmpunkte vorbereitet, darunter natürlich die Eröffnungszeremonie (Donnerstag, 4. Juni, ab 19.30 Uhr), die erste Video-Delegiertenkonferenz in der Geschichte des Hansebundes, die Unterzeichnung der “Briloner Erklärung zum 40-jährigen Bestehen des Internationalen Hansebundes der Neuzeit“ sowie die virtuelle Fahnenübergabe an die lettische Hauptstadt Riga, Ausrichterin des 41. Hansetages in 2021. Neben offiziellen Programmpunkten stehen virtuelle Führungen, Ausstellungen und Mitmachangebote auf dem Programm. Teilnehmen bzw. Zuschauen können Interessierte im Internet unter http://www.hansetagebrilon.de oder auf der Facebook-Seite  www.facebook.com/hanseheimathandgemacht/.