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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Radrouten in der Hansestadt werden komplett neu ausgeschildert (12.11.2021)

Stefan Heckes von der beauftragten Fachfirma montiert im Lüner Weg einen von insgesamt 700 neuen Radwegweisern. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Wie komme ich am besten mit dem Fahrrad aus Oedeme zum Bahnhof, vom Zeltberg in die Innenstadt oder aus Ochtmissen zur Universität? Fragen, die sich nicht nur Touristen stellen, sondern auch die vielen Neubürger und Neubürgerinnen, die jedes Jahr nach Lüneburg ziehen. Gerade die alltäglichen Fahrradrouten im Stadtgebiet sind bisher nur spärlich ausgeschildert. Das ändert sich jetzt grundlegend: Seit gestern werden die ersten Schilder für die neue Radwegweisung in der Hansestadt aufgestellt. „Wir wollen künftig neben den touristischen Routen auch alle wichtigen Alltagsrouten im Stadtgebiet gut sichtbar und einheitlich ausschildern“, sagt Maike Tesch, Projektverantwortliche aus dem Bereich Mobilität bei der Hansestadt. Grundlage für das ausgewählte Routennetz ist dabei die Radverkehrsstrategie 2025. Das heißt: „Wir schildern die Routen aus, die am schnellsten und sichersten von A nach B führen“, erklärt Tesch.

Neben der besseren Orientierung sowohl für Auswärtige als auch für Einheimische dient die neue Radwegweisung darüber hinaus der Sichtbarmachung des Radverkehrs. “Es dominiert - wie in anderen Städten auch -  die Wegweisung für den Autoverkehr, daran wollen wir etwas ändern“, sagt Tesch. Denn mit der Radverkehrsstrategie will die Hansestadt den Radverkehr als zentralen Mobilitätsbaustein weiter vorantreiben. Insgesamt werden dafür rund 100 Kilometer Radwegenetz ausgeschildert.

Grüne Schrift auf weißem Grund: Insgesamt 700 solcher Schilder wird die beauftragte Firma in den kommenden Wochen an rund 250 Standorten montieren. Bereits vorhandene Radwegweiser werden abgebaut und durch neue ersetzt, um eine einheitliche Optik und Systematik zu erreichen. Ausgewiesen werden alle Stadtteile und Ortschaften sowie wichtige Einrichtungen wie beispielsweise der Bahnhof, die Universität, das Theater oder das Städtische Klinikum. Bei den touristischen Routen wie der Alten Salzstraße oder dem Ilmenauradweg erhalten die Wegweiser zusätzlich Einschübe mit den entsprechenden Routenlogos.  

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 120.000 Euro. Für die Umsetzung wird eine Bezuschussung durch das Förderprojekt "Radverkehrsförderung 3.0" angestrebt, das der Landkreis Lüneburg und die Leuphana Universität gemeinsam durchführen.

Unter www.hansestadtlueneburg.de/radverkehr finden Interessierte weiterführende Informationen zur Radverkehrsstrategie 2025 und zum Leitbild Radverkehrspolitik 2030+.