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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Schülerinnen fordern in einem Brief mehr Klimaschutz in der Hansestadt Lüneburg (11.12.2020)

Stellvertretend für den Rat der Hansestadt Lüneburg nahmen Umweltausschussvorsitzende Hiltrud Lotze (h.l.) und Ratsvorsitzende Christel John (h.r.) den Brief der Schülerinnen in Empfang. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Stellvertretend für die Rudolf-Steiner-Schule waren jetzt vier Schülerinnen im Lüneburger Rathaus zu Gast, um einen besonderen Brief zu überreichen. Ihr Anliegen: Die Hansestadt solle mehr für den Klimaschutz tun. In Empfang nahmen den Brief Christel John in ihrer Funktion als Ratsvorsitzende und Hiltrud Lotze als Vorsitzende des Umweltausschusses.  

Eine Stunde lang standen die beiden Politikerinnen den Schülerinnen Rede und Antwort und diskutierten die Forderungen aus dem Brief. Mehr Aufklärung über den Klimawandel, mehr Sichtbarkeit für Klimaschutz-Aktivitäten der Verwaltung, mehr Beete im Stadtgebiet und nachhaltiges Bauen – an diesen Stellen forderten die Schülerinnen mehr Einsatz von der Hansestadt.

Christel John und Hiltrud Lotze erklärten, dass die Hansestadt Lüneburg bereits viel für den Klimaschutz tue. „Das ist eine Daueraufgabe sowohl für die Verwaltung, als auch für uns als Ratsmitglieder“, erzählte Hiltrud Lotze. Christel John verwies unter anderem auf Baumpflanz-Aktionen, Förderprogramme für Dach- und Fassadenbegrünung sowie energetische Sanierungen und eine dazugehörige Beratungsstelle. Dass die von der Hansestadt am Clamart-Park angelegten Gemeinschaftsbeete nicht gut angenommen wurden, bedauerten die beiden Politikerinnen. „Die Stadt muss aber nicht alles selber machen“, machte Hiltrud Lotze deutlich. Sie könne auch zum Beispiel mit Vereinen zusammenarbeiten, die sich mit dem Thema bereits intensiv auseinandersetzen. Zum Abschied des konstruktiven Austauschs sicherte Christel John zu: „Ich kann versprechen, dass wir den Brief besprechen werden.“

Klimaschutz und Klimaanpassungen sind für die Hansestadt Lüneburg eine Querschnittsaufgabe. Die Aktivitäten sind in allen Bereichen von der Stadt- und Verkehrsplanung bis zum breiten Spektrum der Daseinsvorsorge zu verorten.