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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Spielplatzkontrolleure der AGL sind künftig emissionsfrei und geräuschlos unterwegs (12.06.2020)

Einweihung des neuen E-Fahrzeugs auf dem Spielplatz am Kurpark: (von links) Rudolf Jung, Thorsten Martin und Teamleiter Ulf Lüdemann sowie AGL-Geschäftsführer Lars Strehse und AGL-Betriebshofleiter Frank Fugel. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. 100 Prozent geräusch- und geruchslos ist die Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AGL) künftig auf Spielplätzen, Bolzplätzen und in Grünanlagen unterwegs. „Es war uns ein großes Anliegen, gerade in diesen sensiblen Bereichen Lärm sowie den Ausstoß von CO2 und die Belastung durch Stickoxyde so weit wie möglich zu reduzieren“, betont AGL-Geschäftsführer Lars Strehse bei der offiziellen Einweihung des neuen Elektro-Spezialfahrzeugs.

Ausgerüstet ist die mobile Werkstatt mit Regalen voller Schrauben, Muttern und Steckschlüsseln in allen Variationen, mit einer Holz-Werkbank und akkubetriebenem Werkzeug. „Das wird ein tolles Arbeiten“, freut sich Torsten Martin, der als Spielplatzkontrolleur mit seinen Kollegen täglich im Einsatz ist, um die 162 Spielplätze in der Hansestadt Lüneburg in Schuss zu halten. Das Team der Spielplatzkontrolle überprüft dabei auf 136 öffentlichen Spielplätzen sowie 26 weiteren Spielplätzen an Kitas und Schulen die Spielgeräte auf ihre Sicherheit und führt vor Ort Reparatur- und Installationsarbeiten durch.  

Nachdem die AGL bereits 2017 das Sichtfahrzeug der Spielplatzkontrolle durch ein elektronisches Fahrzeug ersetzt hat, ist nun mit der Neuanschaffung die gesamte Spielplatzkontrolle der AGL nicht nur emissionsfrei unterwegs, sondern auch klimaneutral, wie Strehse betont:  Denn die AGL gehört zu den wenigen kommunalen Betrieben, die Ihren Strom selbst produziert. „Bei der AGL werden alle Fahrzeuge mit 100 Prozent ökologisch gewonnenem Strom betrieben, ohne dass dazu fossile Brennstoffe verbraucht werden oder Biomasse für die Stromerzeugung produziert werden muss oder andere natürliche Ressourcen verbraucht werden“, erklärt Strehse. “Wir tanken unseren eigenen Strom, den das BHKW aus dem Klärwerk erzeugt.“

Bei dem neuen Fahrzeug handelt es sich um einen Volkswagen Crafter, eines der ersten vollelektrischen Serienfahrzeuge in diesem Nutzfahrzeugsegment. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf rund 70 000 Euro. Gefördert wurde die Beschaffung durch Mittel des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur. Das neue Fahrzeug ersetzt ein rund 18 Jahre altes Vorgängermodell mit Dieselantrieb.