Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Stadtbaurätin nimmt Förderbescheid für Salzmuseum entgegen (17.10.2019)

Lüneburgs Stadtbaurätin Heike Gundermann nimmt den Förderbescheid über 4,5 Millionen Euro für das Salzmuseum im Bundesinnenministerium in Berlin entgegen. Foto: Pixel & Dot Photography(sp) Berlin/Lüneburg. Als besonders innovatives Vorhaben der Stadtentwicklung fördert der Bund die Sanierung und Weiterentwicklung des Lüneburger Salzmuseums mit insgesamt 4,5 Millionen Euro. Das gab das Bundesinnenministerium im April bekannt. In Berlin nahm Stadtbaurätin Heike Gundermann den Förderbescheid am 15. Oktober 2019 vom Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesinnenminister, Marco Wanderwitz, entgegen.

Mit den Fördermitteln, so die Stadtbaurätin, solle die ehemalige Saline als Industriedenkmal erhalten, saniert und das Museum weiter ausgebaut werden. Geplant sei unter anderem, die Ausstellungsfläche zu erweitern, Inhalte neu zu konzipieren und die Barrierefreiheit im und um das Museum zu verbessern. Mit mehr als 55.000 Besuchern im Jahr ist das Salzmuseum eines der beliebtesten Museen Lüneburgs. „Mit der Sanierung und Modernisierung des Salzmuseums werden wir der historischen und touristischen Bedeutung dieses Ortes gerecht“, findet Oberbürgermeister Ulrich Mädge, der zugleich als Vorsitzender des Stiftungsrates der Museumsstiftung fungiert.

Bundesweit wurden aus 118 Städten und Gemeinden 35 nationale Projekte des Städtebaus ausgewählt, die mit insgesamt rund 141 Millionen Euro vom Bund gefördert werden. Lüneburgs Salzmuseum ist das einzige Projekt aus Niedersachsen, das es auf die Förderliste geschafft hat.

Das Bundesprogramm zielt auf Vorhaben mit besonderer nationaler oder internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen sowie auf Projekte mit hohem Innovationspotenzial und Vorbildwirkung ab. Die Förderentscheidung des Ministeriums orientiert sich an der Empfehlung einer interdisziplinär besetzten Jury unter Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs Marco Wanderwitz, der neben Abgeordneten des Deutschen Bundestages auch Experten unterschiedlicher Fachrichtungen angehören.