Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Totalschaden nach dem Brand im Heiligengeiststift – Gebäude darf nicht betreten werden (17.04.2019)

(sp) Lüneburg. Bis auf den Gebäudekern muss der Heiligengeiststift nach dem Großbrand voraussichtlich abgetragen werden – das ist das vorläufige Ergebnis einer Untersuchung des Stiftgebäudes durch zwei Sachverständige. Durch die erheblichen Brand- und Löschwasserschäden sind Teile des Daches einsturzgefährdet, aus Sicherheitsgründen darf das Gebäude aktuell weder von städtischen Mitarbeitern noch von den ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern betreten werden, erklärt Maja Lucht von der städtischen Gebäudewirtschaft.

„Sobald die Kripo das Gebäude freigegeben hat, muss ein Großsanierer das Dach des Stiftes abtragen und eine Notdachkonstruktion errichten“, so Lucht. Außerdem seien Notsicherungen im Innenbereich notwendig, um ein gefahrloses Betreten des Gebäudes möglich zu machen, erklärt Lucht. Diese Arbeiten werden mindestens drei Wochen dauern. „Sobald die ehemaligen Bewohner ihre persönlichen Gegenstände aus dem Gebäude holen können, werden sie von uns informiert.“ Das werde frühestens in der zweiten Maihälfte soweit sein. Die Stadt werde den Bewohnern dann dabei helfen, ihr Mobiliar zu sichern. Auch werde Lagerfläche für das Auslüften der Gegenstände zur Verfügung gestellt. Aktuell werden die Bewohnerinnen und Bewohner zudem bei der Suche nach Ersatzwohnraum unterstützt. Dafür hat die Stadt einen Pool an Wohnungen zusammengetragen.

Für alle weiteren Fragen sowie Hilfs- und Unterstützungsangebote können sich die Betroffenen an den Seniorenstützpunkt der Hansestadt Lüneburg wenden. Das Team um Frau Groth und Frau Hermann-Lichtenberg ist erreichbar unter der Telefonnummer 04131 309-3717. Bei Bedarf werden auch Termine vereinbart.