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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Umgang mit dem Corona-Virus: Hansestadt Lüneburg betreibt Präventionsarbeit und bereitet sich auf mögliche Krankheitsfälle vor (03.03.2020)

(sp) Lüneburg. Die Hansestadt Lüneburg beobachtet die aktuelle Lage rund um das Thema Corona-Virus und hält Bürgerinnen und Bürger über Empfehlungen, Maßnahmen und mögliche Auswirklungen ständig auf dem Laufenden. Die Stadt befindet sich hierzu in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden, insbesondere dem Gesundheitsamt und den weiteren zuständigen Stellen der Verwaltung des Landkreises Lüneburg.

Nach dem Niedersächsischen Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst ist in erster Linie der Landkreis die für konkrete Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz zuständige Behörde. In Verdachts- und Krankheitsfällen entscheidet daher der Landkreis über die Maßnahmen, die zu ergreifen sind. Umgesetzt werden diese Maßnahmen dann durch die Hansestadt, wenn es sich um städtische Einrichtungen handelt. Denkbare Maßnahmen mit dem Ziel der Unterbrechung der Infektionskette wären beispielsweise die Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas oder Schulen, ein Verbot von Großveranstaltungen oder Beschränkungen im ÖPNV.

Aktuell besteht die wichtigste Aufgabe der Hansestadt Lüneburg beim Thema Corona-Virus in der Präventionsarbeit. So wird beispielsweise bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung sowie in städtischen Einrichtungen aktiv Aufklärungsarbeit betrieben, um aufzuzeigen, wie man sich bestmöglich vor Infektionen schützen kann und was in Verdachtsfällen zu tun ist. Die Stadt hat außerdem Spender mit Desinfektionsmitteln in mehreren öffentlichen Einrichtungen aufgestellt und wirbt – insbesondere in Bereichen mit viel Publikumsverkehr - dafür, sich nicht mehr mit Handschlag zu begrüßen.

Die zehn wichtigsten Hygieneempfehlungen auf einen Blick. Parallel zur Präventionsarbeit bereitet die Verwaltung sich auf mögliche Krankheitsfälle und damit einhergehende Maßnahmen und deren Umsetzung vor. Hier werden aktuell offene Fragen mit den zuständigen Behörden besprochen, damit beim Eintreten eines Corona-Falls schnell und reibungslos reagiert werden kann.