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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Umgestaltung abgeschlossen: Fahrradstraße Wallstraße wieder freigegeben (24.09.2021)

Bildunterschrift: Freuen sich über den ersten fertigen Abschnitt des geplanten Fahrradstraßenrings (von links): Verkehrsdezernent Markus Moßmann, Fachbereichsleiter Jürgen Kipke und Radverkehrsingenieur Michael Thöring. Foto: Hansestadt LüneburgHANSESTADT LÜNEBURG. – Große Piktogramme auf der Fahrbahn. Der Schriftzug „Fahrradstraße“ an den Einmündungen von der Roten Straße und der Sülztorstraße. Rot gestaltete Kreuzungsbereiche. Dass die Wallstraße eine Fahrradstraße ist, ist nach der jetzt erfolgten baulichen Umgestaltung auch optisch für jede Verkehrsteilnehmerin und jeden Verkehrsteilnehmer erkennbar. Seit Mittwoch, 22. September 2021, ist die Sanierung abgeschlossen. Verkehrsdezernent Markus Moßmann, Fachbereichsleiter Jürgen Kipke und Radverkehrsingenieur Michael Thöring haben das Ergebnis direkt in Augenschein genommen – inklusive der barrierefrei umgebauten Bushaltestelle auf der Südseite der Wallstraße.

„Wir freuen uns, dass wir den ersten Abschnitt unseres geplanten Fahrradstraßenrings um die Innenstadt nun auch baulich fertigstellt haben“, sagt Moßmann. Nun sei für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer klar sichtbar, dass in der Wallstraße der Fahrradverkehr Vorrang hat. Radlerinnen und Radler genießen mehr Rechte: Sie dürfen das Tempo bestimmen und auch nebeneinander fahren. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen gegebenenfalls abbremsen. Zudem gilt Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit.

„Die Wallstraße ist eine wichtige Verbindungsstraße parallel zum Platz Am Sande“, erklärt Kipke. Die Fahrradstraße biete den Radfahrenden Sicherheit und Komfort. Zumal, und das fügt Thöring hinzu, die nächsten Schritte für den Fahrradstraßenring bereits geplant sind. So soll im nächsten Jahr die Kreuzung Rote Straße / Wallstraße / Haagestraße zu einem Kreisverkehr umgestaltet werden. Die Haagestraße ist dann das nächste Fahrradstraßen-Projekt. „Man muss schon jetzt das große Ganze sehen“, betonen Moßmann, Kipke und Thöring unisono.

Ein Wermutstropfen bleibt trotz der gelungenen Umgestaltung. Denn – wie andernorts im Stadtgebiet – hat auch auf der Wallstraße kürzlich nachts eine Papiertonne gebrannt. Und zwar auf der neuen Fahrbahndecke, mit der Folge, dass die betreffende Stelle schon etwas kaputt ist.