Ansprechpartner & mehr

Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Verlängerter Lockdown – was heißt das für Kitas, Schule, Bürgeramt und andere (08.01.2021)

HANSESTADT LÜNEBURG. – Wie geht es für meine Kinder in der Kita weiter, was ist mit meinen Erledigungen bei der Behörde, wo der Lockdown nun bis vorerst 31. Januar verlängert ist? Einige Antworten auf diese Fragen stehen bei der Hansestadt Lüneburg schon fest. Beim Thema städtische Schulen bzw. nachmittägliche Betreuung allerdings sind in der nächsten Woche noch Gespräche zwischen Schulverwaltung, Landesbehörde und den Schulleitungen abzuwarten.

Für die Kitas inklusive Krippen, Horte und ÜMIs, also Übermittagsbetreuungen, im Lüneburger Stadtgebiet sollen ganz ähnliche Regelungen gelten wie im ersten Lockdown im Frühjahr 2020, teilt jetzt die städtische Dezernentin für Bildung und Soziales, Pia Steinrücke, mit. Ihr Dezernat ist dazu in Abstimmungsgesprächen mit freien Trägern, damit möglichst bei allen Kitas, gleich ob in städtischer oder anderer Trägerschaft, gleich verfahren wird.

Das heißt:
Eine Notbetreuung für ihre Kinder können vor allem diejenigen in Anspruch nehmen, wo zumindest ein Elternteil „in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse“ arbeitet, wie es vom Land Niedersachsen formuliert ist. Weitere Hinweise und Voraussetzungen zur Notbetreuung finden Eltern auf der Internetseite des Kultusministeriums:
https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/fragen_und_antworten_zum_betrieb_an_kindertageseinrichtungen/fragen-und-antworten-zum-betrieb-an-kindertageseinrichtungen-186238.html

  • Erste Ansprechpartner/innen für Eltern sind immer die Leitungen der jeweiligen Kitas.
  • Die Notbetreuung soll bei Bedarf einen Zeitrahmen bis 16 Uhr umfassen und selbstverständlich auch ein Mittagessen.
  • Wer Notbetreuung nutzt, zahlt auch weiter Kita-Gebühren. Wer keine Notbetreuung in Anspruch nimmt, bekommt die Gebühren erstattet.

Bis zu 50 Prozent der Kinder sollen laut Landesvorgaben Notbetreuung nutzen können. „Beim Lockdown im vorigen Frühjahr haben viele Eltern ihre Kinder noch zuhause betreuen können. Dieses Mal haben wir schon viele Signale erhalten, dass mehr Eltern Unterstützung brauchen“, so Steinrücke. „Darauf wollen wir in unseren Kitas und möglichst auch die der Freien Träger reagieren. Aber wir müssen natürlich auch immer sehen, wie viele Erzieherinnen und Erzieher uns auch tatsächlich zur Verfügung stehen.“ Es gelte, den Schutz der Kinder und der Mitarbeiter/innen sicherzustellen und gleichzeitig für Familien Entlastung zu schaffen sowie den Kindern die Möglichkeit zu geben, die Kita zu besuchen und dort mit Freundinnen und Freunden zu spielen. Steinrücke weiter: „Die Verordnung ermöglicht uns dann eine Erweiterung, wenn es die räumlichen, personellen und organisatorischen Bedingungen zulassen. Vor diesem Hintergrund gehen wir derzeit von einer Notbetreuungsquote von bis zu 70 Prozent aus, die wir sicherstellen und verantworten können.“

Für die Schulen gelten die entsprechenden Vorgaben des Landes zu Digital- bzw. Wechselunterricht und Notbetreuung bis 13 Uhr. Hier wird das Bildungsdezernat in der kommenden Woche mit den Schulleitungen ein Abstimmungsgespräch führen, um etwa Fragen zum Mittagessen, zu nachmittäglichen Betreuungsangeboten sowie zu weiteren Unterstützungsangeboten zu klären. „Es ist uns sehr wichtig, dass Kinder, die bisher in der Schule zu Mittag gegessen haben, diese Möglichkeit trotz der aktuellen Einschränkungen auch weiter haben sollen. Hierzu werden wir auch mit den Caterern sprechen, um bei Bedarf Kindern das Essen mitgeben zu können bzw. eine Abholung des Essens zu ermöglichen.“

Das Bürgeramt der Hansestadt Lüneburg nimmt ab dem kommenden Montag (11. Januar 2021) wieder alle bereits vereinbarten Termine wahr. Neue Termine können online allerdings noch nicht vereinbart werden, da bis in den Februar bereits alle Termine, die möglich sind, komplett vergeben sind.

Für dringende Anliegen ist das Bürgeramt natürlich trotzdem ansprechbar – das gilt im Moment vor allem für …

  • die Personen, deren Termin in der Schließzeit um den Jahreswechsel herum ausgefallen ist und die jetzt einen Ersatztermin benötigen.
  • die Personen, die nach Lüneburg zugezogen oder innerhalb der Stadt umgezogen sind und sich noch nicht ummelden konnten..

Für diese Personen wie für Notfälle gilt, sich am besten mit einer kurzen E-Mail an eine der unten aufgeführten Adressen zu wenden unter Angabe einer Telefonnummer für Rückrufe. Das vermeidet unnötige Wartezeit am Telefon.

Kontakt zur Meldebehörde
E-Mail an b331@stadt.lueneburg.de (oderTelefon 04131 309-3259)

Kontakt zur Ausländerbehörde
E-Mail an b332@stadt.lueneburg.de (oder Telefon 04131 309-3252)

Kontakt zum Standesamt
E-Mail an b333@stadt.lueneburg.de (oder Telefon 04131 309-3686)

Kontakt zum Fundbüro
E-Mail an fundbuero@stadt.lueneburg.de oder Telefon 04131 309-3269 oder

Rückrufformular Bürgeramt
Eine andere gute Möglichkeit ist es, das Rückrufformular des Bürgeramts nutzen.

Wer seine fertigen Ausweisdokumente ohne Termin abholen möchte, sollte das im Moment am besten nur dann tun, wenn es dringend benötigt wird. „Wer zum Beispiel noch einen gültigen Reisepass hat, kann seinen neuen Personalausweis auch später abholen, wenn sich die Corona-Lage wieder etwas entspannt hat“, rät Bürgeramtsleiterin Susanne Twesten. Denn zwar steht das Fundbüro grundsätzlich wieder offen zum Abholen (montags und freitags von 8 bis 13 Uhr sowie dienstags von 14 bis 17 Uhr). Aber es hat aus Infektionsschutzgründen immer nur eine Person zurzeit Zutritt, beim aktuellen Winterwetter macht das Warten vor der Tür keinen Spaß.

Bitte beachten: Aktualisierungen zum Serviceangebot und zu den Öffnungszeiten sind fortlaufend auf der Internetseite des Bürgeramts zu finden: www.hansestadtlueneburg.de/buergeramt

Die Ratsbücherei der Hansestadt mit ihren Zweigstellen (Jugendbücherei, Kaltenmoor) bleibt weiterhin geschlossen. Neben der Onleihe ist aber auch die Nutzung des Take-Away-Service wieder möglich für bis zu fünf Medien. Abholung dann nach Termin bzw. zu bestimmten Öffnungszeiten, Menschen über 60 Jahre oder mit Einschränkungen können auch einen Lieferdienst nutzen. Mehr Infos unter: www.hansestadtlueneburg.de/ratsbuecherei und dann zum Online-Katalog.

Der Senioren- und Pflegestützpunkt REGION Lüneburg ist unter Telefon (04131) 309-3094 erreichbar, Sprechzeiten montags bis mittwochs von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 11 Uhr. Hier steht aktuell vor allem die Unterstützung für ältere Generation bei Fragen rund um die Corona-Impfung im Mittelpunkt (siehe auch städtische Information vom 30. Dezember 2020).

Für die übrigen Bereiche der Stadtverwaltung gilt der Tipp, sich möglichst bei den jeweiligen gewohnten Ansprechpartnern/-partnerinnen vorab per Telefon oder E-Mail nach einem Termin zu erkundigen. Denn Zugang zu den Einrichtungen ist in aller Regel nur mit Voranmeldung möglich. - Der Haupteingang des Rathauses (A / Ecke am Ochsenmarkt und Marienplatz) sowie die dortige Poststelle bleibt weiterhin geöffnet.