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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Winterdienst in Lüneburg: AGL beobachtet Wetterlage ganz genau (05.02.2021)

HANSESTADT LÜNEBURG. – Kommt der große Schnee am Wochenende nach Lüneburg oder kommt er nicht? Fest steht nur eines: Der Winterdienst der AGL (Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH) ist für alle denkbaren Szenarien gerüstet. „Alle rund 90 verfügbaren Kräfte sind in Rufbereitschaft, auch die Gruppe der Einsatzleiter wurde vorsorglich von zwei auf vier verstärkt“, berichtet AGL-Betriebshofleiter Frank Fugel.

Ob der für Norddeutschland angekündigte Schneesturm die Hansestadt erreicht, kann indes niemand verlässlich sagen. Die aktuelle Prognose: „Im Moment sieht es so aus, dass es morgen bei uns nicht so heftig wird. Am Sonntag stellen wir uns auf zehn bis 20 Zentimeter Neuschnee ein“, sagt Fugel. „Grundsätzlich befinden uns in einer Grenzlage: Von null bis ganz viel Schnee ist alles möglich.“

Sollte Lüneburg tatsächlich kalt erwischt werden, stehen sechs Großfahrzeuge, 16 Kleintraktoren und sechs Pritschenfahrzeuge bereit. Tonnenweise Salz und Sand lagern in den Vorratshallen des Betriebshofs an der Bockelmannstraße. „Wir werden voraussichtlich am Samstagabend vorbeugend streuen, damit der Schnee nicht auf der Fahrbahn anfriert und räumfähig bleibt“, erklärt der Betriebshofleiter. „Anschließend fahren wir, sofern notwendig, mehrere Einsätze in Folge.“

Das Team des Betriebshofes ist für ein Areal zuständig, das sich in Zahlen wie folgt liest: 175 Kilometer Straße, 129 Kilometer Geh- und Radwege, Treppen und Gehwege auf Parkplätzen. Hinzu kommen 330 Bushaltestellen. Im Bedarfsfall kann sich die AGL zusätzliche externe Hilfe holen – nämlich in Zusammenarbeit mit dem landwirtschaftlichen Maschinenring, also Landwirten und Lohnunternehmen. Auch gibt es zusätzliche Saisonaushilfskräfte ausschließlich für den Winterdienst.

Welche Pflichten Anwohner haben, wo Streugutboxen für Bürgerinnen und Bürger stehen und welche Tipps die Freiwillige Feuerwehr der Hansestadt Lüneburg in Zusammenhang mit der eisigen Gefahr gibt, ist auf der städtischen Internetseite nachzulesen.