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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Zukunftsstadt: „Das Rad bringt’s zum Fest“ (10.12.2020)

Andreas Göhring, Sven Diederichs und Christian Schaper treten für alle Lüneburger Einkäufer*innen kräftig in die Pedale. Ab Montag startet der Radlieferdienst für alle Geschäfte der Innenstadt. Foto: ZukunftsstadtLüneburg. Die Zukunftsstadt tritt in die Pedale und unterstützt in diesem Weihnachtsgeschäft die Lüneburger Händlerinnen und Händler kostenlos mit einem Lieferdienst. Sebastian Heilmann, verantwortlich für das Zukunftsstadt-Experiment „Das Rad bringt’s“, Einzelhändlerinnen und Einzelhändler und Lastenradlerinnen und Lastenradler haben sich zusammengetan, um etwas Tolles anzubieten: heute im Laden kaufen und morgen kostenlos vor die Haustür liefern lassen.

„Ich freue mich wahnsinnig darüber, dass wir gemeinsam mit Lastenrad-Logistikerinnen und -Logistiker dem lokalen Einzelhandel in der Corona-Krise schnell unter die Arme greifen. Mit dem CO²-neutralen Lieferdienst unterstützen wir vor Ort eine klimafreundliche und flinke Alternative zum Internet-Shopping“, so Sebastian Heilmann.

Denn: viele kleine Läden dürfen nur begrenzt Kundinnen und Kunden einlassen. Müssen dann noch Waren weihnachtlich verpackt werden, kann es schon einmal länger dauern. „Durch den Lieferservice am nächsten Tag können sich die Händlerinnen und Händler Zeit für das Einpacken nehmen. Die Kundinnen und Kunden zahlen und verlassen den Laden wieder, so dass lange Warteschlangen passé sind.“

„So kurz vor dem drohenden Shutdown schaffen wir es mit der Zukunftsstadt, das Weihnachtsgeschäft zu unterstützen. Der Lastenrad-Dienst ermöglicht es langfristig, den innerstädtischen Waren- und Lieferverkehr Abgas-frei zu organisieren. Wir leisten damit einen Beitrag für drängende Themen wie Klimawandel, Innenstadt-Entwicklung, Verkehrswende und stärken überdies regionale Strukturen“, sagt Karl-Henning Hohmann, der in der Steuerungsgruppe der Zukunftsstadt die Innenstadthändlerinnen und Innenstadthändler vertritt. Natürlich seien auch die Kunden gefragt, die sich bewusst für nachhaltigen und lokalen Konsum und gegen anonyme Internetversandhäuser entscheiden müssten, so Hohmann.

Dabei liegt der Vorteil für Käuferinnen und Käufer auf der Hand: „unbeschwert“ von vielen Tüten können sie mit Zeit und Muße durch die Lüneburger Innenstadt streifen. Die Kosten dafür übernimmt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Bürgerbeteiligungsprojekt „Lüneburg. Die Zukunftsstadt“.
Konkret heißt das, dass Händlerinnen und Händler bis 22 Uhr des Vortages das Lastenrad anfordern. Das Lastenrad wird am Folgetag in der Zeit von 9 bis 11 Uhr beladen. Die Auslieferung findet dann zwischen 12 und 17 Uhr in die Postleitzahlengebiete 21335, 21337 oder 21339 statt.

Lebensmittel, Waren, die schwerer sind als 12,5 Kilogramm oder einen Geldwert von 500 Euro übersteigen, nehmen die Radlerinnen und Radler nicht mit. Der Service tritt ab Montag, 14. Dezember bis zum 23. Dezember 2020 in die Pedale. Ein Poster im Laden weist darauf hin, dass der Dienst in Anspruch genommen wird. Kundinnen und Kunden dürfen die Lüneburger Händlerinnen und Händler gern selbst ansprechen, wenn sie keinen Hinweis im Laden finden aber trotzdem gern „Das Rad bringt’s“ nutzen wollen.