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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Zum Gedenken an 75 Jahre Kriegsende: Lüneburger Bürgermeister legen Kränze an mehreren Gedenkstätten nieder (08.05.2020)

Die Lüneburger Bürgermeister Ulrich Löb, Christel John und Eduard Kolle legten am 8. Mai Kränze an wichtigen Lüneburger Gedenkstätten nieder. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Am 8. Mai vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. „Das Ende des menschenverachtenden NS-Terrorregimes war zugleich das Ende von Krieg, Gewalt, Verfolgung, Flucht und Vertreibung“, betont Bürgermeister Eduard Kolle in seiner Ansprache an der Synagogen-Gedenkstätte. Da wegen der Corona-Pandemie größere Gedenkveranstaltungen am 75. Jahrestag der Befreiung Europas nicht möglich sind, legten Lüneburgs Bürgermeister Eduard Kolle, Ulrich Löb und Christel John in kleinem Kreis Kränze an wichtigen Lüneburger Gedenkstätten nieder und gedachten dort der unzähligen Opfer der Nationalsozialisten und des Krieges.

Der 8. Mai symbolisiere den Aufbruch in Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, so Kolle: „Trotz der aktuellen Krise sollten wir uns daher immer wieder vergegenwärtigen, dass es ein großes Glück ist, in Demokratie, Frieden und Rechtsstaatlichkeit leben zu dürfen.“ Um diese Werte zu schützen, sei das Gedenken unverzichtbar: „Denn wo wir nicht erinnern, sondern vergessen, da lassen wir neues Unheil zu.“ Nach der Kranzniederlegung an der Synagogen-Gedenkstätte, sprach Bürgermeister Ulrich Löb auf dem Friedhof für die KZ-Opfer im Tiergarten, Christel John sprach am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus an der Lindenstraße und Eduard Kolle sprach abschließend erneut an der Kriegsgräberstätte auf dem Zentralfriedhof. Zum Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkriegs wurde auch an diesen drei Gedenkorten jeweils ein Kranz niedergelegt.