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Corona-Virus: Einheitliche Regeln des Landes Niedersachsen gelten auch im Landkreis Lüneburg (06.04.2020)

(lk/ho) Seit Samstag, 4. April 2020 gelten in Niedersachsen gemeinsame Regeln im Vorgehen gegen das Corona-Virus: In der neuen Verordnung sind viele Regeln für das öffentliche Leben zusammengefasst, die vom Landkreis Lüneburg und den anderen Landkreisen bisher einzeln und nicht immer einheitlich vorgegeben wurden. „Das Wichtigste bleibt aber ganz klar: Möglichst zu Hause bleiben und Abstand halten in der Öffentlichkeit“, sagt Landrat Jens Böther. „Nur so schaffen wir es, das Corona-Virus möglichst wenig weiterzuverbreiten.“ Der Landkreis Lüneburg begrüßt den Vorstoß des Landes grundsätzlich: „Vieles ist jetzt klarer gefasst und vor allem einheitlich. Das ist für die Bürgerinnen und Bürger auch besser verständlich“, so der Landrat.

Baumärkte dürfen wieder öffnen, und auch für die Supermärkte im Landkreis Lüneburg ändern sich die Regeln: Das Land beschränkt weiterhin die Kundenzahl im Markt, pro zehn Quadratmetern Ladenfläche ist ein Kunde erlaubt. Im Landkreis Lüneburg war seit dem 17. März 2020 nur ein Kunde pro 20 Quadratmetern Ladenfläche erlaubt, zudem waren Einmalhandschuhe als Schutz für das Personal und ein Einkaufswagen pro Kunde vorgeschrieben. Das fällt nun weg. „Unsere Vorgaben aus der Allgemeinverfügung sind vom Handel und von den Kunden vor Ort sehr gut angenommen worden“, sagt Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer. „Viele Händler sind dankbar, dass wir von Anfang an konkrete Vorgaben gemacht haben.“ Den Händlern ist freigestellt, ob sie die eingespielte Regelung beibehalten, denn diese hat sich als sinnvoll und praktikabel erwiesen.

Umfangreiche Informationen zum Corona-Virus im Landkreis Lüneburg und in Kürze alle Regelungen im Wortlaut gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.