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Pressearchiv der Hansestadt Lüneburg

Demokratie hautnah erleben bei Kinderkonferenzen: Viele Wünsche und Ideen wurden bereits umgesetzt (21.07.2020)

Daniela Olbrich, Leiterin des JUZE Oedeme, bereitet zusammen mit (von links) Hanna, Luise, Paul und Bela aus dem Jugendrat Oedeme die Kinderkonferenz fürs kommende Frühjahr vor. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Ob kostenloses WLAN im Jugendzentrum, Smileys zur Geschwindigkeitskontrolle oder Aktionen zur Verbesserung des Stadtklimas: In Lüneburgs ersten beiden Kinderkonferenzen haben Kinder und Jugendliche viele Ideen und Wünsche vorgebracht, um ihren Stadtteil lebenswerter zu machen. „Einen Großteil der diskutierten Projekte haben wir mittlerweile umgesetzt“, bilanziert Katharina Fuchs. Für die Partizipationsbeauftragte der Hansestadt Lüneburg ist die schnelle Umsetzung der Kinder-Ideen ein entscheidender Baustein bei den Konferenzen: „So zeigen wir den Kindern, dass wir sie ernst nehmen und dass sie etwas verändern können, wenn sie sich einbringen.“

Seit 2018 setzt die Jugendpflege der Hansestadt Lüneburg die Kinderkonferenzen als Projekte der direkten Demokratie um – jeweils in einem anderen Stadtteil. Bei den bisherigen Kinderkonferenzen in Lüne-Moorfeld und Kaltenmoor übernahmen insgesamt rund 300 Kinder die Vorbereitungen, rund 100 Kinder und Jugendliche nahmen an den Konferenzen teil. „Beide Male waren wichtige Themen der Kinder der Verkehr in ihrem Stadtteil, die Freizeitangebote, das Zusammenleben und der Bereich Klima und Umwelt“, so Fuchs.

Für 2020 war eigentlich die dritte Kinderkonferenz geplant – im Stadtteil Oedeme. „Die mussten wir wegen Corona leider verschieben“, sagt Jens Döhrmann, Teamleiter der Jugendpflege. Als neuer Termin ist der April 2021 fest eingeplant. Die Vorbereitungen dafür sind im Jugendzentrum Oedeme bereits angelaufen. Ziel der Hansestadt sei es, die Beteiligungsarbeit in Lüneburg insgesamt stetig auszubauen, betont Döhrmann. „Dafür möchten wir in allen Stadtteilen aktiv werden und dort neben den Kinderkonferenzen auch Kinder- und Jugendforen aufbauen, in denen sich Kinder und Jugendliche langfristig gesellschaftlich und politisch engagieren.