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Pressearchiv der Hansestadt Lüneburg

Fit für den Klimaschutz: Aktualisierung der Förderprogramme für privates Wohneigentum (10.08.2021)

HANSESTADT LÜNEBURG. – Zwei Förderprogramme frischt die Hansestadt Lüneburg diesen Sommer auf: das Förderprogramm zur Nutzung regenerativer Energien und das Förderprogramm für die energetische Sanierung von privatem Wohneigentum und – beides Förderprogramme, die Eigentümerinnen und Eigentümer unterstützen, ihr Haus fit für den Klimaschutz zu machen und die Energieeffizienz zu steigern. Dr. Karina Hellmann, bei der Hansestadt Lüneburg zuständig für die Förderrichtlinien, erklärt: „Die äußeren Gegebenheiten haben sich geändert. Wir haben die Förderprogramme deshalb angepasst.“

Förderprogramm zur Nutzung regenerativer Energien
Das Förderprogramm zur Nutzung regenerativer Energien gibt es schon seit 2005 in der Hansestadt Lüneburg. Bisher konnten nur die Handwerksbetriebe, die Photovoltaik,- Solarthermie und Erdwärmeanlagen verbauen, einen Förderantrag für ihre Kunden stellen. Die Hansestadt beabsichtigte damit, gezielt das Handwerk in Lüneburg zu unterstützen. Die Praxis hat gezeigt, dass die Vorgabe die Antragstellung erschwert. Deshalb können nun ab dem 10. August 2021 die Eigentümerinnen und Eigentürmer selbst den Antrag stellen.
In den vergangenen Jahren hat sich zudem das Angebot von Solaranlagen vergrößert. Deshalb sind laut aktualisierter Förderrichtlinie nun auch Elemente wie Fassaden- oder Balkonmodule förderfähig.
Antragsberechtigt sind alle Lüneburger Eigentümerinnen und Eigentümer, zuvor war das Förderprogramm an bestimmte Baugebiete gebunden.
Weitere Informationen  und alle Unterlagen zum Förderprogramm zur Nutzung regenerativer Energien sind im Internet zu finden unter: www.hansestadtlueneburg.de/foerderfonds-erneuerbare-energien


Förderprogramm für energetische Sanierung von privatem Wohneigentum
Mit dem Förderprogramm für energetische Sanierung von privatem Wohneigentum will die Hansestadt die geringe Sanierungsrate im Gebäudesektor steigern. Wer sein Haus energetisch saniert, leistet einen großen Beitrag für den Klimaschutz. Deshalb motiviert die Hansestadt Lüneburg Eigentümerinnen und Eigentümer, ihr Haus fit für den Klimaschutz zu machen.
Weil das Land Niedersachen ein Förderprogramm für Batteriespeicher veröffentlicht hat, gibt es dafür keine Zuschüsse mehr von der Hansestadt Lüneburg. Dr. Karina Hellmann erläutert: „Werden die Batteriespeicher über das Land gefördert, können in Lüneburg mehr energetische Sanierungen aus dem Fördertopf der Stadt finanziert werden.“
Wer die Außenwände, Dachflächen oder Geschossdecken des eigenen Hauses dämmen möchte, kann weiterhin Fördermittel beantragen. Einen Zuschuss erhalten auch jene, die Fenster und Außentüren erneuern oder die Heizungsanlage optimieren.
Die Förderrichtlinie und weitere Informationen sind im Internet nachzulesen unter: www.hansestadtlueneburg.de/foerderung-energetische-sanierung

Beide Förderprogramme – das Förderprogramm für energetische Sanierung von privatem Wohneigentum und das Förderprogramm zur Nutzung regenerativer Energien – sind Teil des Klimafonds. Ziel des Klimafonds ist es, Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte der Hansestadt Lüneburg auszuweiten.