Pressearchiv der Hansestadt Lüneburg

Freunde feiern im Lüneburger Rathaus: 40 Jahre Deutsch-Französische Gesellschaft Lüneburg-Clamart (01.06.2019)

Pia Steinrücke bedankt sich im Namen der Hansestadt mit einem Geschenk bei der Vorsitzenden der Gesellschaft in Clamart, Christiane le Thomas, für ihr Engagement. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Sie ist nicht nur eine der ältesten Städtepartnerschaften zwischen Deutschland und Frankreich bundesweit, sondern sie ist vor allem auch eine sehr lebendige: Gemeint ist die Partnerschaft zwischen der Hansestadt Lüneburg und der französischen Stadt Clamart im Südwesten von Paris. Dass die 1975 geschlossene Städtepartnerschaft bis heute besteht und auch gelebt wird, das ist vor allem der Verdienst der Deutsch-Französischen-Gesellschaft Lüneburg und Clamart, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert. Anlässlich dieses runden Geburtstages begrüßte Lüneburgs Bildungsdezernentin Pia Steinrücke Mitglieder und Freunde der Gesellschaft heute (Samstag, 1. Juni 2019) bei einem Empfang im Fürstensaal des Rathauses – an dem Ort, an dem 1975 die Städtepartnerschaft mit den Unterschriften der damaligen Bürgermeister Monsieur Jean Fonteneau und Alfred Trebchen besiegelt worden war.

„Dass aus dieser Unterschrift eine echte Partnerschaft geworden ist und aus ersten Begegnungen Freundschaften wurden, das ist Ihrem Einsatz zu verdanken“, hob Steinrücke die Bemühungen der Mitglieder der Deutsch-Französischen-Gesellschaft Lüneburg Clamart in ihrer Rede hervor. Seit ihrer Gründung im Jahr 1979 hätten beide Partnerschaftskomitees die Beziehungen zwischen Lüneburg und Clamart und den interkulturellen Austausch stetig vertieft.

Besonders bedankte sich Steinrücke bei der Vorsitzenden Christiane le Thomas aus Clamart sowie der Vorsitzenden auf Lüneburger Seite,  Annette Witjes, ebenso wie ihrem Vorgänger Jürgen Lürssen, der dieses Amt viele Jahre innehatte. Christiane le Thomas dankte den Lüneburgern für die vielen Jahre der Freundschaft und des Austausches. „Wenn wir uns öffnen anstatt uns abzuschotten, ist das ein Gewinn für Alle“, so die Französin bei ihrer Rede im Rathaus. Auch die neue Vorsitzende auf Lüneburger Seite,  Annette Witjes, blickte auf die vergangenen Jahrzehnte zurück und dankte den Initiatoren der ersten Stunde für ihr unermüdliches Engagement. „Sie haben das Fundament für diese besondere Freundschaft gelegt“, so Witjes.

Bildungsdezernentin Pia Steinrücke begrüßte die Gäste aus Clamart und die Gastgeber aus Lüneburg im Rathaus. Foto: Hansestadt LüneburgDie Feierlichkeiten im Rathaus waren Teil des aktuellen Partnerschaftsaustausches, den die Gesellschaft jedes Jahr im jeweiligen Wechsel in der Hansestadt oder in Clamart organisiert. Darüber hinaus finden regelmäßig Schüleraustausche zwischen Schulen in Lüneburg und in Clamart sowie Umgebung statt.  Auch sitzt die deutsch-französische Gesellschaft mit beratender Stimme im Kultur- und Partnerschaftsausschuss des Rates der Hansestadt Lüneburg.

„Heute sehen wir alle, wie sehr sich Ihr jahrelanger Einsatz ausgezahlt hat“, betonte Steinrücke mit Blick auf die vielen Verbindungen zwischen den beiden Städten. „Übernehmen Sie auch weiterhin diese Vorbildfunktion in der europäischen Verständigung“, appellierte die Bildungsdezernentin. Die Hansestadt werde diese Bemühungen auch in Zukunft so gut es geht unterstützen.

24 Gäste aus Clamart waren beim diesjährigen Partnerschaftsaustausch in Lüneburg zu Besuch und bei Mitgliedern der Gesellschaft in der Hansestadt untergebracht. „Wir werden von diesen gemeinsamen Tagen noch lange zehren“, betonte Annette Witjes beim Empfang im Rathaus und richtete sogleich den Blick in die Zukunft: „Lasst uns den 40. Austausch feiern und 40 weitere anpeilen.“