Pressearchiv der Hansestadt Lüneburg

Ganztagsschule Hagen: Spatenstich zum vierten Erweiterungsbau (06.06.2019)

Alle Schüler wollten Oberbürgermeister Ulrich Mädge (M.) und Schulleiter Henning Torp (l.) gern zur Hand gehen. Somit wurde der Spatenstich zum vierten Erweiterungsbau der Igelschule ein voller Erfolg. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Einiges an Lärm, Schmutz und Staub wird der Igelschule in den kommenden Jahren abverlangt werden: Die Grundschule im Ganztagsbetrieb mit derzeit rund 250 Schülern erhält einen Erweiterungstrakt. Den ersten Spatenstich tat Oberbürgermeister Ulrich Mädge am heutigen Donnerstag, 6. Juni 2019, gemeinsam mit Schulleiter Henning Torp und den Mädchen und Jungen der Klasse 4c und des Schulchores „Igel-Voices“, der den Empfang musikalisch begleitete. „Kinder verbinden ja mit Bauen etwas ganz anderes als wir Erwachsene“, sagte Oberbürgermeister Ulrich Mädge in seinem Grußwort. „Wo wir Lärm und Staub sehen, ist da Staunen – sicher werden sich viele der Schülerinnen und Schüler für den Betrieb auf der Baustelle begeistern. Wer weiß, vielleicht werden einige dabei sogar für die künftige Berufswahl inspiriert.“ Denn „Mut zur Zukunft“, so der Oberbürgermeister, sei in Sachen Bildung das Gebot der Stunde.

Steigende Schülerzahlen hatte die Stadtverwaltung der Igelschule für die kommenden Jahre prognostiziert, nicht zuletzt aufgrund der Bebauung des Hanseviertels III, das in den Einzugsbereich der Schule fällt. Aus diesem Grund entschieden sich Hansestadt und Igelschule für den Aus- und Umbau des 1911 errichteten und seitdem bereits dreimal erweiterten Gebäudekomplexes. „Natürlich werden die Bauarbeiten auch eine Belastung, aber die Stadt kommt uns hier sehr entgegen“, sagt Schulleiter Henning Torp. Am ersten Tag der Sommerferien gehe es los und durch kleinere Bauabschnitte solle der Schulbetrieb auch nach den Ferien nicht zu sehr strapaziert werden. Außerdem stellt die Stadt für die Zeit der Arbeiten zwei Unterrichts-Container auf. Nicht nur die Zusammenarbeit mit der Verwaltung lobte Henning Torp, auch dem zuständigen Architekten Johannes Jakubeit vom Architekturbüro q:arc aus Lüneburg dankte er ausdrücklich.

Mit dem Erweiterungsbau sollen neue Gruppenräume sowie ein größeres Lehrerzimmer entstehen. Darüber hinaus lässt die Hansestadt auch in den bestehenden Gebäudetrakten unter anderem die Elektrik und die EDV-Verkabelung modernisieren, Stichwort Digitalisierung. Um den Schulbau ausbauen zu können, musste zuvor die alte 1-Feld-Turnhalle weichen, die in die Jahre gekommen war und an deren Stelle nun der Erweiterungstrakt entstehen wird. Nach Abschluss aller Arbeiten am Hauptgebäude soll die Igelschule dann eine neue 2-Feld-Halle bekommen. Derzeit findet der Sportunterricht im Sportpark am Kreideberg statt. Die Gesamtkosten des mehrjährigen Bauvorhabens belaufen sich auf 4,125 Millionen Euro. Hiervon ausgenommen ist allerdings der Bau der künftigen Turnhalle, die in einem sogenannten Public-Private-Partnership-Verfahren (PPP), also unter privater Beteiligung, entstehen soll.