Pressearchiv der Hansestadt Lüneburg

Grundschule Lüne: Auch in den Klassenräumen kein Asbestfund (21.06.2019)

(sp) Lüneburg. Weder im Treppenhaus noch in den Klassenräumen der Grundschule Lüne wurden Asbestfasern nachgewiesen – das ist das abschließende Ergebnis einer umfangreichen Untersuchung an der städtischen Grundschule. Nachdem bereits die ersten Proben im Treppenhaus negativ waren, sind nun auch die Ende Mai in allen Klassenräumen genommen Staubabtupfproben ausgewertet. Das Ergebnis lautet hier: In keiner der 17 Proben wurde Asbest gefunden. In drei Proben wurde allerdings jeweils eine künstliche Mineralfaser (kurz: KMF) nachgewiesen. Diese anorganischen Fasern, die im Baubereich auch als Mineralwolle bezeichnet werden, kommen etwa im Wärme-, Kälte-, Schall- oder Brandschutz zum Einsatz. Von ihnen geht in dieser minimalen Konzentration laut Gutachter Dr. Alexander Berg aus Hamburg keinerlei Gesundheitsgefährdung aus.

Die Hansestadt Lüneburg hat die Ergebnisse der Proben dennoch zusätzlich dem Gesundheitsamt zur Bewertung vorgelegt. Dort wird die Einschätzung des Gutachters bestätigt. Bezogen auf die nachgewiesenen künstlichen Mineralfasern heißt es aus dem Gesundheitsamt: „Bei dieser sehr geringen KMF-Belastung kann keine direkte Gesundheitsgefährdung abgeleitet werden.“

Über die Ergebnisse der Untersuchung sowie über das weitere Vorgehen auch mit Blick auf den anstehenden Umbau der Schule zur Ganztagsschule wird die Hansestadt Lehrer und Eltern bei einer zweiten Infoveranstaltung am kommenden Mittwoch, 26. Juni, um 19 Uhr in der Grundschule Lüne informieren. Gutachter Dr. Alexander Berg wird dann ebenfalls anwesend sein, um etwaige Fragen zu beantworten.

Alle aktuellen Informationen zu den Untersuchungen an der Grundschule Lüne sind unter www.hansestadtlueneburg.de/gsluene zu finden. Dort ist auch das fertige Schadstoffkataster zu finden, das die Hansestadt vorbereitend für den Ausbau der Schule zur Ganztagsschule ab 2020/21 in Auftrag gegeben hat.