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Lennart Pusch ist neuer Mobilitätsbeauftragter der Hansestadt Lüneburg (15.07.2021)

Lennart Pusch ist der neue Mobilitätsbeauftragte der Hansestadt Lüneburg. Foto: Hansestadt LüneburgHANSESTADT LÜNEBURG. – Lennart Pusch hat ein klares Ziel vor Augen: „Ich will mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass eine generationsgerechte Mobilitätswende in Lüneburg gelingt.“ Seit dem 1. Juli 2021 ist der gebürtige Hamburger als neuer Mobilitätsbeauftragter – offiziell: Teamleiter Mobilität – bei der Hansestadt aktiv. Er folgt auf Sebastian Heilmann, der nun in gleicher Position beim Landkreis beschäftigt ist.

Erste Einblicke in das Themenfeld Stadtplanung hatte Lennart Pusch bekommen, als er während seines Bachelor-Studiums mit 35 Studierenden unterschiedlicher Disziplinen am Erasmus+ Programm „Smart Sustainable Cities“ in Utrecht mitwirkte. „Das fand ich sehr inspirierend“, sagt Lennart Pusch rückblickend. Bis zuletzt hat er nun in Wien berufsbegleitend seinen Master in Stadtplanung mit Schwerpunkt Mobilität absolviert.

Als er dann die Ausschreibung für die Stelle des Mobilitätsbeauftragten der Hansestadt Lüneburg sah, war er gleich überzeugt: „Nachhaltige Mobilität ist schon immer mein Thema gewesen“, sagt Pusch. Schon in seiner Heimatstadt Hamburg hatte er sich für ein Master-Studium Stadtplanung interessiert, bevor er nach Wien zog. Seinen Bachelor hatte Lennart Pusch im Studienfach Fahrzeugbau absolviert.

„Wenn ich sage, dass mich nachhaltige Mobilität immer interessiert hat, schauen mich einige komisch an, weil ich zunächst Fahrzeugbau studiert habe“, sagt der neue städtische Mobilitätsbeauftragte, um direkt eine Erklärung hinterher zu schieben: „PKW und Nutzfahrzeuge sind nun einmal Teil der Mobilität und auch diese müssen dringend nachhaltiger gestaltet werden. Das war zum Beispiel auch das Ziel beim Start meines beruflichen Werdegangs.“

Lennart Pusch war im Zuge seiner Bachelorarbeit und auch nach seinem Abschluss in der Entwicklung von Elektroautos tätig. Im Anschluss wechselte er in Richtung Schienenverkehr, entwickelte als Design-Ingenieur für die Firma Bombardier Transportation, später übernommen von Alstom, in Wien Bauteile für die Fahrerkabine von Straßenbahnen. Dort absolvierte er dann auch berufsbegleitend den Master in Stadtplanung.

In Lüneburg ist Lennart Pusch nun meist mit dem Fahrrad unterwegs. „Mir sind einige Stellen aufgefallen, an denen wir in Sachen Mobilität noch etwas verbessern können“, schildert er seine ersten Eindrücke, schränkt aber auch ein: „An vielen Punkten sind uns durch die Enge der Stadt und die schmalen Straßenzüge die Hände gebunden.“ Die Ambitionen der Stadtverwaltung seien für ihn klar zu erkennen, betont der neue Mobilitätsbeauftragte. Für ihn gilt es nun, sich in den kommenden Wochen ein genaueres Bild der Verkehrsinfrastruktur in der Hansestadt zu verschaffen. „Die Ausgangssituation ist in jedem Fall spannend“, findet Lennart Pusch.