Pressearchiv der Hansestadt Lüneburg

Mit Kaltasphalt gegen Schlaglöcher: Stadt lässt weitere Straßen sanieren (05.06.2019)

(sp) Lüneburg. Die Sanierung mit Kaltasphalt als eine schnelle und kostengünstige Variante im Kampf gegen Schlaglöcher hat sich in der Hansestadt Lüneburg bewährt. Ab Mitte Juni stehen erneut Fahrbahndeckensanierungen mit dieser Technik in mehreren Anwohnerstraßen in Lüneburg an. Je nach Wetterlage werden die Arbeiten zwischen zwei und vier Wochen dauern. Die Stadt bittet Anwohner um Verständnis, dass die beauftragte Firma nicht immer exakt vorhersagen kann, wann bzw. ob die Arbeiten planmäßig stattfinden, da es wetterbedingt oder wegen unerwartetem Mehraufwand immer zu Verzögerungen im Zeitplan kommen kann. Wichtig ist, dass Anwohner während der Bauzeit die Halteverbotsschilder in ihren Straßen beachten.

Betroffene Straßen im Stadtgebiet

Die Fahrbahndeckensanierung steht in diesem Jahr vollständig oder abschnittsweise in folgenden Straßen an: Rabensteinstraße, Graf-Schenk-von-Staufenberg-Straße, Alfred-Delph-Straße, Hasenburger Ring, Robert-Koch-Straße, Claudiusweg, Eichenweg und Stralsunder Straße.

Seit 2012 setzt die Hansestadt auf den Kaltasphalt. Dieser wird in kaltem, flüssigem Zustand auf der Straßendecke verteilt und fließt in die Krater hinein. Schlaglöcher können mit dieser Technik problemlos verfüllt und Lücken eingeebnet werden, erklärt Uta Hesebeck, Bereichsleiterin des Fachbereichs Straßenbau bei der Hansestadt. Weitere Vorteile des Verfahrens: „Kaltasphalt härtet sehr schnell aus. Deshalb kann die neue Fahrbahndecke relativ schnell wieder befahren werden. So lassen sich Staus und längere Straßensperrungen vermeiden“, erklärt Hesebeck. Ein weiteres Plus: Die alte Fahrbahndecke muss nicht abgefräst werden, bevor der Kaltasphalt eingebaut wird.