Pressearchiv der Hansestadt Lüneburg

Nachmittagsbetreuung an Grundschulen: Notfälle konnten überwiegend versorgt werden (05.07.2019)

(sp) Lüneburg. Es war keine leichte Aufgabe in diesem Jahr, die Nachmittagsbetreuung für die Grundschüler an den städtischen Schulen zu organisieren. Doch in den meisten Fällen ist es mittlerweile geglückt, immerhin diejenigen Kinder mit Plätzen zu versorgen, bei denen sich Eltern eine Übermittagsbetreuung (ÜMI) dringend gewünscht hatten, sagt Jutta Bauer, Leiterin des Bereichs Bildung und Betreuung bei der Hansestadt Lüneburg. „Es sind nur noch drei Kinder, bei denen wir noch in Verhandlungen mit PädIn stehen. Diese Kinder benötigen aber nur wenige Betreuungstage, so dass wir zuversichtlich sind, diese Tage über flexible Sharingplätze abdecken zu können.“ Nachdem fest stand, dass zum kommenden Schuljahr ÜMI-Plätze an den Grundschulen Hasenburger Berg und Lüne fehlen würden, hatte die Stadt alle Eltern mit dringendem Betreuungsbedarf aufgefordert, sich als Härtefälle zu melden, um gemeinsam alternative Lösungen zu finden. Dies hatten 23 Eltern getan, 20 von ihnen konnten bereits versorgt werden.

Noch offen ist die Situation beim Hort Kaltenmoor. Auch hier gab es in diesem Jahr zu wenige Betreuungsplätze. Die Frist für Eltern, sich hier als Härtefall zu melden läuft Ende dieser Woche aus. Bisher sieht es aber danach aus, dass dort nur wenige Kinder einen dringenden Betreuungsbedarf haben. „Hier werden wir hoffentlich auch noch eine Lösung finden, die für die Eltern akzeptabel ist“, so Bauer.    

Hintergrund für den Betreuungsengpass ist vor allem fehlendes Personal. „Der Erziehermarkt ist schlicht leergefegt“, so Bauer. Hinzu kommt, dass die Grundschule Hasenburger Berg anders als geplant erst im Frühjahr 2019 zur Ganztagsschule wird. Das dann frei werdende Personal wird zur Grundschule Lüne wechseln, so dass sich hier die Betreuungssituation in einem halben Jahr deutlich entspannen wird, betont Bauer.