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Pressearchiv der Hansestadt Lüneburg

Neuer Radweg an der Friedrich-Ebert-Brücke fertig: Weitere Radverkehrsmaßnahmen starten an der Dahlenburger Landstraße und an der Bockelmannstraße (24.07.2020)

 Mobilitätsbeauftragter Sebastian Heilmann (von links), Michael Thöring, Jens-Peter Schultz, Vorsitzender des städtischen Verkehrsausschusses und Bauleiter Björn-Olde Backhaus weihen symbolisch den neuen Rad- und Gehweg an der Friedrich-Ebert-Brücke ein. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Wesentlich breiter und vor allem sicherer ist der neue Radweg an der Friedrich-Ebert-Brücke geworden. Denn im Zuge der Sanierung von Geh- und Radweg wurden auch die Leuchtmasten versetzt, so dass sich der Radverkehr aus beiden Richtungen künftig problemlos begegnen kann, ohne auf den Gehweg auszuweichen. "Mit diesem letzten Teilabschnitt haben wir nun die Hauptverbindung zwischen Bülows Kamp und Innenstadt komplett saniert", freut sich Lüneburgs Mobilitätsbeauftragter Sebastian Heilmann. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 125 000 Euro.

Auch Jens-Peter Schultz, Vorsitzender des städtischen Verkehrsausschusses, zeigt sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis: "Wieder haben wir den Radverkehr in der Hansestadt, im Rahmen des vom Rat beschlossenen Radverkehrskonzepts, ein gutes Stück vorangebracht." Generell sei die Hansestadt Lüneburg beim Thema Radverkehr auf einem sehr guten Weg: "Das wird von Vielen oft gar nicht gesehen, wieviel hier passiert und was Politik und Verwaltung gemeinsam erreichen", so der SPD-Ratsherr.

Zwei Jahre dauert es durchschnittlich - von der Projektidee bis zur Umsetzung einer Maßnahme. Dass ist für viele Bürgerinnen und Bürger zu lang und nicht verständlich, weiß auch Sebastian Heilmann. "Wir als Stadt können das aber nur minimal beschleunigen.“
Gründe dafür seien die Ausschreibungsfristen, die intensiven Abstimmungsbedarfe mit anderen Behörden und die vielen Planungsphasen, die benötigt werden, vor allem auch um das Risiko für Kostensteigerungen während der Bauphase zu minimieren.

Umso erfreulicher ist es, dass in diesem Jahr nach der Baumaßnahme an der Friedrich-Ebert-Brücke gleich noch zwei weitere große Radbaumaßnahmen anstehen. So soll es ab Mitte August an der Dahlenburger Landstraße mit dem Radwegeausbau weitergehen. "Hier sanieren wir stadteinwärts den Geh- und Radweg zwischen Ortseingang und Walter-Böttcher-Straße", erklärt Heilmann. Auf dem 600 Meter langen Abschnitt wird der Radweg verbreitert und im Zuge dessen wird zugleich mehr Raum für die dort stehenden Bäume samt Wurzeln geschaffen, indem die Baumscheiben vergrößert werden. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich drei Monate in Anspruch nehmen und rund 400.000 Euro kosten.

Im Herbst geht es dann in der Bockelmannstraße zwischen der Abzweigung zur Erbstorfer Straße und der Auffahrt zur Autobahn weiter. Hier wird der Radweg in Richtung Adendorf komplett erneut. Die Kosten belaufen sich auf rund 200.000 Euro.

"Wir haben noch viel zu tun, freuen uns aber, dass es vorangeht", bilanziert Heilmann, der jetzt im Bereich Radverkehr Verstärkung bekommen hat von Michael Thöring. Thöring war lange Zeit in Lüneburg für den Radverkehr zuständig und ist nun nach einem beruflichen Zwischenspiel in Berlin zurück in der Hansestadt.