Pressearchiv der Hansestadt Lüneburg

Neues zum Feuerwehrstandort Ost: Mehrere Optionen möglich (29.05.2019)

(sp) Lüneburg. Wie kann die Lüneburger Feuerwehr leistungsfähiger werden, um auch in Zukunft ihren Auftrag in der Hansestadt flächendeckend zu erfüllen? Darüber berieten am Montag, 27. Mai 2019, die Mitglieder des Ausschusses für Feuerwehr und Gefahrenabwehr. Ein zusätzlicher Standort soll ab 2025 dabei helfen, dass vor allem die östlichen Stadtgebiete besser von den Einsatzkräften erreicht werden und die schnelle Verfügbarkeit der Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet verbessert wird. Hierfür hatte die Hansestadt ein Gutachten in Auftrag gegeben, das – zunächst unter rein feuerwehrtechnischen Aspekten – mögliche Standorte ausloten sollte.

Sechs Standorte wurden näher untersucht, darunter eine westliche Teilfläche des Sonderlandeplatzes sowie eine Teilfläche des Waldfriedhofes, die derzeit lediglich als Grünfläche genutzt wird. Weiterhin flossen Flächen an der Konrad-Adenauer-Straße unmittelbar an der Ostumgehung sowie an der  Theodor-Heuss-Straße in der Nähe des Johanneums in die Untersuchung ein, außerdem Flächen im Bereich des KVG-Geländes an der Dahlenburger Landstraße und östlich der Kleingartenkolonie Rote Bleiche. Der Ausschuss nahm die Ergebnisse des Gutachtens, die in die weiteren Planungen einbezogen werden sollen, zur Kenntnis.

„Zum jetzigen Zeitpunkt geht es bei der Betrachtung der Optionen lediglich um Faktoren, die für die Arbeit der Einsatzkräfte wichtig sind“, betonte Markus Moßmann, Stadtrat für Nachhaltigkeit, Sicherheit und Recht. Um Einsatzrouten effektiv zu gestalten und die größtmögliche Versorgungssicherheit herzustellen, seien etwa Faktoren wie Erreichbarkeit von Einsatzschwerpunkten, Bevölkerungsdichte, Wegezeiten, Verkehrsfluss und dergleichen entscheidend. Ausdrücklich noch nicht eingeflossen seien bisher alle sonstigen Überlegungen zu Baueignung, Lärm- und Umweltschutzaspekte, auch Grundstücksfragen wären für einige der möglichen Standorte zunächst zu klären. Mit solchen Fragen werde man sich nun auseinandersetzen, um möglichst in diesem Jahr die Bauleitplanung anstoßen zu können, so Markus Moßmann.