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Ergebnisse zur Brachfläche am Heidkamp

Das eingekreiste Gebiet zwischen Ginsterweg und Heidkamp soll kein Wohngebiet werden. Grafik: Hansestadt LüneburgEnde Oktober 2019 hat in der Mensa im Schulzentrum Oedeme eine Informationsveranstaltung für die Nachbarn der Brachfläche zwischen dem Ginsterweg und dem Heidkamp stattgefunden. Die Fläche wird als Bolzplatz und zum Spazierengehen genutzt. Bei der Veranstaltung ging es um die Präsentation von Untersuchungsergebnissen der verfüllten, ehemaligen Sandgrube, die als „Altablagerung Heidkamp“ in den Akten geführt wird.

Mit dem Sandabbau wurde etwa 1912 begonnen, zeitgleich mit der Inbetriebnahme des benachbarten Betonwerkes A.D. Müller. Nach Kriegsbeginn wurde der Sandabbau eingestellt und nach dem Krieg nicht wieder aufgenommen. Bis 1955 diente die Sandgrube unter anderem auch der Stadt als Mülldeponie. Die Untersuchungen der Altablagerung, die im Zeitraum November 2016 bis Januar 2018 durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass bei der jetzigen Nutzung keine Gefährdung für die verschiedenen Schutzgüter Mensch, Boden und Grundwasser besteht.

Die Herstellung eines Wohngebietes würde jedoch einen unverhältnismäßigen Aufwand durch kostenintensive Beseitigung der Abfälle und Antransport von sauberem Boden bedingen, weshalb die Hansestadt Lüneburg die Fläche nicht in die Stadtentwicklung „Wohnen“ einbringen wird.

In der Sitzung des Ortsrates Oedeme am 14. November sowie in der Sitzung des städtischen Ausschusses für Umwelt, Verbraucherschutz, Grünflächen und Forsten am 19. November wurde ebenfalls über die Ergebnisse berichtet.

Sollten über die Information hinaus Fragen an die Hansestadt Lüneburg, Untere Bodenschutzbehörde, bestehen, wenden Sie sich gerne an den Bereich Umwelt, Telefon 04131 309-3471.

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Untere Bodenschutzbehörde Bereich Umwelt 04131 309-3471 E-Mail senden