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Ernten ausdrücklich erwünscht!

Die Äpfel im Stadtgebiet sind reif. Sie dürfen gerne gepflückt werden. Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Verlockend sind die Früchte, die jetzt überall im Lüneburger Stadtgebiet die Obstbäume zieren. Und doch vergammeln Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen oft, weil niemand sie erntet oder vom Boden aufhebt. Denn was viele Lüneburgerinnen und Lüneburger gar nicht wissen: Das Obst an den Straßenrändern, auf Spielplätzen und in Parks darf eingesammelt und mitgenommen werden.

„Wir sind sogar froh, wenn die Früchte gegessen werden“, betont Peter Zurheide, Leiter der Grünplanung bei der Hansestadt Lüneburg. „Denn wenn sie runterfallen und faulen, locken sie unliebsame Wespen an.“ Darüber hinaus sei das Aufsammeln auch eine Entlastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AGL – mit dem regelmäßigen Beseitigen des Fallobstes und dem Säubern der Bereiche ist enorm viel Arbeit verbunden.  

Neben dem Aufsammeln ist auch das Ernten erlaubt – allerdings sollten hierbei einige Regeln beachtet werden: „Das Schütteln und Herunterziehen von Ästen sehen wir gar nicht gerne“, sagt Zurheide. Außerdem sei es aus Sicherheitsgründen auch nicht gestattet, zum Pflücken des Obstes in die Bäume zu klettern: Die Äste vieler alter Obstbäume sind hohl und können leicht brechen. Besondere Vorsicht ist außerdem beim Ernten an Straßen geboten. Generell gilt, dass das Ernten und der Verzehr auf eigenes Risiko erfolgt und die Stadt keine Haftung übernimmt.

Wer auf Nummer sicher gehen will, für den hat der Leiter der Grünplanung zwei Tipps parat: „Einen Apfelpflücker mitnehmen“ oder „einfach das Fallobst verwenden. Daraus lässt sich zum Beispiel leckeres Apfelmus machen.“

Zu finden sind städtische Obstbäume überall im Stadtgebiet, unter anderem hier:

  • auf der Obstwiese am Kreidebergsee
  • im Hof der Jugendbücherei „Auf dem Klosterhof“
  • an der „Apfelallee“ in Kaltenmoor
  • auf den Grünflächen in den Wohngebieten "Bülows Kamp" und "In den Kämpen"
  • unterhalb der Friedrich-Ebert-Brücke in der „Bülowstraße“
  • auf dem Spielplatz in der Altstadt „Auf der Rübekuhle“
  • auf der Grünfläche östlich von Volgershall
  • im westlichen Teil des Wohngebietes Brockwinkler Weg
  • in Ochtmissen im Wohngebiet Krähornsberg („Naruto-Straße“, „Lupmerfeld“)
  • in der „Heiligenthaler Straße“ in Richtung Oedeme
  • in Rettmer im östlichen Teil des Wohngebiets Pilgerpfad
  • zwischen Rettmer und Häcklingen im Drögenkamp
  • in Häcklingen im „Embser Kirchweg“, an der „Hauptstraße“ und im „Triftweg“.

Im Stadtgebiet Lüneburg ist die Ernte für alle längst gang und gäbe. Vom 22. bis zum 29. September wird dieses Thema auch bei der Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel“ aufgegriffen. Im Rahmen des Projektes „Gelbes Band“ sind Obstbaumbesitzer in ganz Niedersachsen zum Mitmachen aufgerufen. Wer seine Bäume und Sträucher nichts selbst abernten kann, befestigt einfach ein gelbes Band am Stamm. Dieses signalisiert: Hier darf für den Eigenbedarf geerntet werden.

Wer als privater oder öffentlicher Eigentümer eines Gartens, einer Obstwiese oder -allee seine Ernte mit anderen teilen möchte, kann sich per Telefon unter 0441 801-576 informieren oder schreibt eine E-Mail an info@zehn-niedersachsen.de.

Ansprechpartner

Hansestadt Lüneburg

74 Grünplanung, Friedhöfe und Forsten Peter Zurheide +49 4131 309-3496 E-Mail senden