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Hansestadt erneut mit FaMi-Siegel ausgezeichnet

Brigitte Kaminski von der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Lüneburg-Uelzen (Mitte) übergibt das FaMi-Siegel an Jens Mildner, Personalchef bei der Hansestadt Lüneburg. Mit dabei ist auch Nele Uhl, Beraterin für Berufsorientierung bei der IHK Lüneburg-Wolfsburg (l.). Foto: Hansestadt Lüneburg(sp) Lüneburg. Karriere in Teilzeit? Was in vielen Betrieben noch immer schwierig ist, wird bei der Hansestadt Lüneburg schon seit längerem gelebt. „Wir haben viele Mitarbeiterinnen in Führungspositionen, die unter anderem wegen der Betreuung ihrer Kinder nicht in Vollzeit arbeiten“, sagt Jens Mildner, Personalchef bei der Hansestadt Lüneburg.

Flexible Arbeitszeiten und möglichst individuelle Arbeitsmodelle für alle Mitarbeiter – so lautet das erklärte Ziel des Personalchefs. „Ob in Bezug auf die Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen, wir versuchen stets eine individuelle Lösung zu finden, mit der die Mitarbeiter Beruf und Privatleben vereinbaren können“, so Mildner. Für diese Familienfreundlichkeit ist die Hansestadt als Arbeitgeber jetzt erneut ausgezeichnet worden.

Brigitte Kaminski von der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Lüneburg-Uelzen überreichte Mildner stellvertretend für die Hansestadt das FaMi-Siegel für den Zeitraum von 2019 bis 2021. Mit dem FaMi-Siegel werden Unternehmen in der Region ausgezeichnet, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders unterstützen. Die Hansestadt Lüneburg hatte sich bereits 2018 erfolgreich um das Siegel beworben und wurde nun rezertifiziert.

„Sie punkten ganz klar mit Ihren vielen Arbeitszeitmodellen“, betonte Kaminski bei der Übergabe des FaMi-Siegels. Stichworte sind hier unter anderem die Möglichkeit des Job-Sharings, der Heimarbeit sowie von Gleitzeit. Für die Personalverwaltung sei die Berücksichtigung der individuellen Wünsche und Bedürfnisse  oftmals ein Kraftakt, macht Mildner deutlich. „Hier bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch im Vergleich zu anderen Kommunen viele Möglichkeiten und entwickeln gemeinsam Modelle“, so Mildner, der aber auch deutlich macht: „Im Gegenzug verlangen wir auch einiges - an Einsatz und Motivation.“ Auch habe die Flexibilität dort ihre Grenzen, wo die Aufgabenerfüllung nicht mehr gewährleistet ist.

Insgesamt arbeiten derzeit rund 1340 Beschäftigte bei der Hansestadt Lüneburg, circa 520 von ihnen in Teilzeit. Für sie alle bietet der öffentliche Dienst durch die tariflichen Bestimmungen bereits ein hohes Maß an Familienfreundlichkeit. Die Hansestadt Lüneburg aber macht darüber hinaus viele Angebote, um das Wohlergehen jedes einzelnen Mitarbeiters bestmöglich zu unterstützen. Dazu zählen etwa Kurse zur Work-Life-Balance, zur gesunden Ernährung oder zur Stressbewältigung, die kostenfrei während der Arbeitszeit besucht werden können. Ein besonderes Angebot ist außerdem die Einrichtung einer unabhängigen Beratungsstelle, an die sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit beruflichen sowie privaten Problemen wenden können. „Diese Anlaufstelle wird stark in Anspruch genommen“, weiß Mildner. Sie sei ein wichtiges Signal an die Arbeitnehmer: „Wenn ihr Sorgen habt, finden wir eine Lösung.“  Ebenfalls zur Familienfreundlichkeit tragen laut Mildner die Angebote zur familiengerechten Fort- und Weiterbildung sowie zum Wiedereinstieg nach der Eltern- oder Pflegezeit bei.

Seit 2010 können sich Unternehmen um das FaMi-Siegel bewerben. Zur Gemeinschaftsinitiative FaMi-Siegel gehören die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg, der Verbund Frau und Wirtschaft Lüneburg Uelzen e.V., die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, der Arbeitgeberverband Nordostniedersachsen e.V., die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Stadt und Landkreis Lüneburg, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Leuphana Universität Lüneburg.

Ansprechpartner

Hansestadt Lüneburg

Pressestelle / Büro des OB Ann-Kristin Jenckel +49 4131 309-3113 E-Mail senden