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Lüneburg 2030+ bei Radio ZuSa

(sp) Lüneburg. In diesem Frühjahr ist das Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ in die dritte und entscheidende Phase gestartet. Eigentlich sollte es in diesem Sommer eine große Auftaktveranstaltung geben, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung der Zukunftsideen mit ins Boot zu holen. Doch Corona hat diese Pläne durcheinander gewirbelt. Stattdessen arbeiten die Verantwortlichen nun an Ideen, wie man trotz der Einschränkungen durch Corona viele Lüneburgerinnen und Lüneburger erreichen und teilhaben lassen kann, erzählt Markus Moßmann im Interview mit Radio ZuSa. Für die Sendung Speaker´s Corner gaben der Lüneburger Nachhaltigkeitsdezernent sowie Projektleiter Sebastian Heilmann und Uni-Mitarbeiterin Dr. Antje Seidel einen Überblick über den aktuellen Projekt- und Planungsstand. Nachzuhören ist die Sendung hier:

Ob der Lieferservice „Das Rad bringt's“ zur Unterstützung des lokalen Handels, die Servicestelle Ehrenamt oder das Wohnprojektekontor: Insgesamt 15 Realexperimente stehen beim Zukunftsstadtprojekt in den Startlöchern und sollen im dreieinhalbjährigen Projektzeitraum unter Beteiligung von Lüneburgerinnen und Lüneburgern umgesetzt und evaluiert werden. „Es geht hierbei um ganz konkrete Projekte, die die Lebenswelt der Bürgerinnen und Bürger betreffen und Lüneburg ein Stück nachhaltiger machen“, betont Projektkoordinator Sebastian Heilmann.

Medien-Kooperationspartner für 2030+ ist in Phase III die Landeszeitung für die Lüneburger Heide (LZ). Die LZ war auch in den vergangenen Jahren schon Medienpartner für das Projekt. Sie wird auf Sonderseiten und auch in den Neuen Medien über die einzelnen Projekte berichten, die Lüneburgs Weg in die Zukunft weisen sollen.

Entwickelt wurden die Projektideen von Bürgerinnen und Bürger der Stadt gemeinsam mit der Leuphana Universität und der Stadtverwaltung in den Phasen I und II des Projekts „Zukunftsstadt Lüneburg 2030+“ in den Jahren 2016 bis 2018. Mit großem Erfolg, denn die Ideen überzeugten die Jury beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, Lüneburg wurde zu einer von bundesweit acht Zukunftsstädten ernannt. Damit erhält die Hansestadt nun für Phase III insgesamt 1,5 Millionen Euro Fördermittel für die Erprobung und Umsetzung der Ideen in sogenannten Reallaboren.

Wie der Umsetzungszeitplan nun angesichts von Corona aussehen wird und in welcher Form Bürgerinnen und Bürger dabei beteiligt werden können, das hängt zu einem großen Teil auch von den Vorgaben von Land und Bund ab. „Wir halten aber in jedem Fall an der Idee fest, Mitte des Jahres in irgendeiner Form gemeinsam mit den Lüneburgerinnen und Lüneburgern den Auftakt zu begehen“, betont Markus Moßmann. Sobald es einen konkreten Zeitplan gebe, werde die Hansestadt gemeinsam mit der Leuphana Universität darüber informieren.

Ansprechpartner

Hansestadt Lüneburg

ÖPNV und Radverkehr Sebastian Heilmann +494131 309-3250 E-Mail senden