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Friedhöfe

Corona-Hygienekonzept

Die aktuellen Entwicklungen der Infektionszahlen sowie die neuen Regelungen der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 30. Mai 2021 geben Anlass, erneut die Maßnahmen anzupassen und gleichzeitig weiter daran zu erinnern und die dringliche Bitte auszusprechen, in den Handlungen zum Schutze der eigenen Gesundheit und der Mitmenschen nicht nachlässig zu werden.

Folgende Regelungen sind weiterhin bis auf weiteres auf den Friedhöfen der Hansestadt Lüneburg zwingend zu beachten, diese sind auch an den Türen der Eingänge zur Verwaltung und der Kapellen angebracht:

1.    Das oberste Gebot in den Kapellen wie draußen ist den weiterhin geltenden Abstand von 1,50 Meter zwingend einzuhalten!
Mitarbeiter/innen der Bestattungsunternehmen, Pastorinnen und Pastoren, Trauerrednerinnen und Trauerredner sowie die beteiligten Mitarbeiter der Friedhöfe müssen gemeinsam dafür sorgen, dass sich die Trauergäste daran halten.

2.    Es gilt, in allen Räumlichkeiten der Friedhöfe die Pflicht eine medizinische Maske (OP-Maske) zu tragen!
Alle Besucher müssen in den Gebäuden und Kapellen eine medizinischen Mund-Nasen-Schutz-Masken (OP-Maske) tragen.
Dies gilt jederzeit für alle an einer Trauerfeier oder Grabauswahl beteiligten Menschen - für Besucher, Dienstleister und Mitarbeiter der Friedhöfe.
Während der Trauerfeier dürfen die sitzenden sowie die Vortragenden die Maske absetzen, solange der Abstand ausreichend gewahrt wird. Mindestabstand von 1,50 Meter!
Die Friedhofsverwaltung wird für Menschen, die ihre Maske vergessen haben, an allen Kapellen OP-Masken vorhalten. Bitte sprechen Sie unsere Mitarbeiter darauf an.


3.    Gesamtteilnehmerzahl an Trauerfeiern auf den Friedhöfen
An einer Trauerfeier, ob mit oder ohne Kapellennutzung, dürfen nicht mehr als 75 Personen teilnehmen.
Ab einem Inzidenzwert von 35 Fällen im Landkreis Lüneburg dürfen nur noch maximal 50 Personen teilnehmen.
Ab einem Inzidenzwert von 50 dürfen nur noch maximal 25 Personen teilnehmen.
Dieses gilt so lange der Inzidenzwert nicht mindestens 7 Tage stabil unter dem jeweiligen Wert liegt!

4.    Die Anzahl der Teilnehmer an einer Trauerfeier in den Kapellen ist wie folgt begrenzt:
a.    Waldfriedhof         26 Trauergäste    25 ab einem Inzidenzwert von 50!
b.    Zentralfriedhof         20 Trauergäste     
c.    Michaelisfriedhof         14 Trauergäste    
d.    Friedhof Oedeme        14 Trauergäste    

alle Teilnehmerzahlen in vorgenannten 4 Kapellen
zuzüglich 1 Pastor/in und 1 Organist/in und 1 Solomusiker/in

e.    Friedhof Häcklingen     10 Trauergäste
f.    Friedhof Rettmer         10 Trauergäste

alle Teilnehmerzahlen in vorgenannten 2 Kapellen
zuzüglich 1 Pastor/in und 1 Organist/in oder 1 Solomusiker/in

Alle weiteren Teilnehmer müssen vor der Kapelle im gebotenen Abstand zueinander warten.
Sollten bereits im Trauergespräch mehr Teilnehmer angemeldet sein als in den Kapellen untergebracht werden können, wäre zu überlegen und mit den Pastoren abzustimmen, ob auf die Kirchen der Stadt ausgewichen werden kann. Diese können unter Umständen deutlich mehr Platz bieten.

5.    Die Sitzplätze in den Kapellen sind in den Bänken durch Sitzkissen markiert. Stuhlreihen (Zentral- und Michaelisfriedhof) sind nach den Abstandsregelungen aufgestellt. Dies wird von den Mitarbeitern der Friedhöfe vorbereitet.
Ein/e Mitarbeiter/in des Bestattungsunternehmens hat die Teilnehmer in die Sitzplätze einzuweisen und darauf zu achten, dass die Abstände auch gewahrt bleiben, wenn Personen eines Haushalts sich zusammensetzen und damit vorgezeichnete Abstände zu anderen Personen verändern. An den maximalen Personenzahlen in den Kapellen ändert sich dadurch nichts! Das übersteigen in den Bänken ist zu vermeiden.
Auch ist darauf zu achten, dass beim Eintreten und Verlassen ausreichend Abstand eingehalten wird und sich Personen nicht in den Gängen begegnen, wenn die einen z.B. an den Sarg herantreten während andere noch dort stehen oder gerade zurücktreten.
Vor den Kapellen ist die Abstandsregelung zu beachten und umzusetzen.
Auf die Ausgabe von Desinfektionsmitteln am Eingang wird verzichtet. Die Türen werden durch einen Mitarbeiter des Bestattungsunternehmens oder der Friedhöfe (Absprache untereinander) geöffnet und geschlossen.
Personen mit Krankheitssymptomen dürfen nicht an Trauerfeiern teilnehmen!

6.    Gesang ist während einer Trauerfeier wieder erlaubt, wenn der Inzidenzwert 7 Tage unter 35 liegt.
Musik durch Solomusiker und oder Organisten ist ebenfalls möglich, auch wenn der Inzidenzwert über 35 liegt.
Die Gesangbücher stehen weiterhin nicht zur Verfügung.
Liturgietexte etc. sind auf einem Handzettel vorzubereiten und vor der Trauerfeier auf den markierten Sitzplätzen zu verteilen und anschließend zu entsorgen.

7.    Teilnehmerlisten, durch Bestatter zu führen
Alle Teilnehmer müssen mit Anschrift und Telefonnummer von einer/einem Mitarbeiter/in des Bestattungsunternehmens in einer Liste erfasst werden.
Die Liste ist im Falle einer bekanntwerdenden Infektion, auf Anforderung innerhalb von 12 Stunden (auch am Wochenende) dem Gesundheitsamt zur Verfügung zu stellen.
Die Friedhofsverwaltung wird die Listenführung stichprobenartig überwachen.

8.    Die Räume werden durch Offenhalten von Türen vor der Trauerfeier und danach gelüftet (Friedhofsmitarbeiter).

9.    Besondere Bedarfe (Rollstuhlfahrer, Filmaufnahme für den privaten Gebrauch, etc.) sind der Friedhofsverwaltung mit Einreichen der Friedhofsanträge spätestens jedoch 24 Stunden vor der Trauerfeier mitzuteilen, damit diese gemeinsam besprochen und Lösungen angeboten werden können.

Ansprechpartner

Hansestadt Lüneburg

Verwaltungsleiter Friedhöfe Hans Hockemeyer +49 4131 309-4105 E-Mail senden