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Friedhöfe

Corona-Hygienekonzept

Die aktuellen Entwicklungen der Infektionszahlen sowie die neuen Regelungen der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 28. Oktober 2020 geben der Lüneburger Friedhofsverwaltung Anlass, die dringliche Bitte auszusprechen, in den Handlungen zum Schutze der eigenen Gesundheit und der Mitmenschen nicht nachlässig zu werden.

Folgende Regelungen (Stand 30. Oktober 2020) sind bis auf weiteres auf den Friedhöfen der Hansestadt Lüneburg zwingend zu beachten, diese sind auch an den Türen der Eingänge zur Verwaltung und der Kapellen angebracht:

1. Das oberste Gebot in den Kapellen wie draußen ist den weiterhin geltenden Abstand von 1,50 Meter zwingend einzuhalten!
Mitarbeiter/innen der Bestattungsunternehmen, Pastorinnen und Pastoren, Trauerrednerinnen und Trauerredner sowie die beteiligten Mitarbeiter der Friedhöfe müssen gemeinsam dafür sorgen, dass sich die Trauergäste daran halten.

2. Es gilt in allen Räumlichkeiten der Friedhöfe die Maskenpflicht!
Alle Besucher müssen in den Gebäuden und Kapellen Mund-Nasen-Schutz-Masken tragen. Dies gilt jederzeit auch für alle Mitarbeiter der Bestattungsunternehmen. Die Mitarbeiter des Friedhofes tragen die Masken während der Trauerfeier.

Während der Trauerfeier darf die Maske im Sitzen abgesetzt werden. Sowie die Trauergemeinde aufsteht sind die Masken wieder aufzusetzen.
Die Vortragenden (ausschließlich) müssen keine Masken tragen, wenn Sie am Pult stehen und der Abstand ausreichend gewahrt wird. Mindestabstand von 2 Metern!

Die Friedhofsverwaltung wird für Menschen, die ihre Maske vergessen haben, an allen Kapellen Masken vorhalten. Bitte sprechen Sie unsere Mitarbeiter darauf an.

Ab einem Inzidenzwert von 35 Fällen (pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Lüneburg besteht die Maskenpflicht auch im Außenbereich (aktuelle Inzidenzampel für Niedersachsen).

3. Gesamtteilnehmerzahl an Trauerfeiern auf den Friedhöfen
An einer Trauerfeier, ob mit oder ohne Kapellennutzung, dürfen nicht mehr als 50 Personen teilnehmen. Ab einem Inzidenzwert von 35 Fällen im Landkreis Lüneburg dürfen nur noch maximal 25 Personen teilnehmen.

4. Die Anzahl der Teilnehmer an einer Trauerfeier in den Kapellen ist wie folgt begrenzt:

  • a. Waldfriedhof: 26 Trauergäste, 25 ab einem Inzidenzwert von 35!
  • b. Zentralfriedhof: 20 Trauergäste
  • c. Michaelisfriedhof: 14 Trauergäste
  • d. Friedhof Oedeme: 14 Trauergäste

alle Teilnehmerzahlen in vorgenannten vier Kapellen zuzüglich 1 Pastor/in und 1 Organist/in und 1 Solomusiker/in

ab Inzidenzwert 35 am Waldfriedhof inkl. Pastor/in, Organist/in und Solomusiker/in

  • e. Friedhof Häcklingen: 10 Trauergäste
  • f. Friedhof Rettmer: 10 Trauergäste

alle Teilnehmerzahlen in vorgenannten zwei Kapellenzuzüglich 1 Pastor/in und 1 Organist/in oder 1 Solomusiker/in

Kommen unangemeldet mehr Teilnehmer, als Plätze in der Kapelle zur Verfügung stehen, müssen diese vor der Kapelle im gebotenen Abstand zueinander warten. Sollten bereits im Trauergespräch mehr Teilnehmer angemeldet sein als in den Kapellen untergebracht werden können, wäre zu überlegen und mit den Pastoren abzustimmen, ob auf die Kirchen der Stadt ausgewichen werden kann. Diese können unter Umständen deutlich mehr Platz bieten.

5. Die Sitzplätze in den Kapellen sind in den Bänken durch Sitzkissen markiert. Stuhlreihen (Zentral- und Michaelisfriedhof) sind nach den Abstandsregelungen aufgestellt. Dies wird von den Mitarbeitern der Friedhöfe vorbereitet.
Ein/e Mitarbeiter/in des Bestattungsunternehmens hat die Teilnehmer in die Sitzplätze einzuweisen und darauf zu achten, dass die Abstände auch gewahrt bleiben, wenn Personen eines Haushalts sich zusammensetzen und damit vorgezeichnete Abstände zu anderen Personen verändern. An den maximalen Personenzahlen in den Kapellen ändert sich dadurch nichts! Das übersteigen in den Bänken ist zu vermeiden.
Auch ist darauf zu achten, dass beim Eintreten und Verlassen ausreichend Abstand eingehalten wird und sich Personen nicht in den Gängen begegnen, wenn die einen z.B. an den Sarg herantreten während andere noch dort stehen oder gerade zurücktreten.
Vor den Kapellen ist die Abstandsregelung zu beachten und umzusetzen.
Auf die Ausgabe von Desinfektionsmitteln am Eingang wird verzichtet. Die Türen werden durch einen Mitarbeiter des Bestattungsunternehmens oder der Friedhöfe (Absprache untereinander) geöffnet und geschlossen.
Personen mit Krankheitssymptomen dürfen nicht an Trauerfeiern teilnehmen!

6. Die Gesangbücher stehen nicht zur Verfügung
Liturgietexte etc. sind auf einem Handzettel vorzubereiten und vor der Trauerfeier auf den markierten Sitzplätzen zu verteilen und anschließend zu entsorgen. Auf gemeinsamen Gesang sowie die Begleitung durch Chöre jeglicher Art während der Trauerfeier in der Kapelle ist zu verzichten. Jedoch sind Musik durch Solomusiker und oder Organisten möglich. Auf den Friedhöfen darf mit Maske gesungen werden.

7. Teilnehmerlisten, durch Bestatter zu führen
Alle Teilnehmer müssen mit Anschrift und Telefonnummer vom Bestattungsunternehmen in einer Liste (Kondolenzliste) erfasst werden.
Die Liste ist im Falle einer bekanntwerdenden Infektion, auf Anforderung innerhalb von 12 Stunden (auch am Wochenende) dem Gesundheitsamt zur Verfügung zu stellen.
Die Friedhofsverwaltung wird die Listenführung stichprobenartig überwachen.

8. Die Räume werden durch Offenhalten von Türen vor der Trauerfeier und danach gut gelüftet (Friedhofsmitarbeiter).

9. Besondere Bedarfe
Besondere Bedarfe (z.B. Rollstuhlfahrer, Filmaufnahme für den privaten Gebrauch, etc.) sind der Friedhofsverwaltung mit Einreichen der Friedhofsanträge spätestens jedoch 24 Stunden vor der Trauerfeier mitzuteilen, damit diese gemeinsam besprochen und Lösungen angeboten werden können.

Ansprechpartner

Hansestadt Lüneburg

Verwaltungsleiter Friedhöfe Hans Hockemeyer +49 4131 309-4105 E-Mail senden