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Erinnerungskultur

Bürgerforum am 10. November 2018

Offener Austausch im Bürgerforum zur Erinnerungs- und Gedenkkultur am vergangenen Samstag im Technologiezentrum des Handwerks.  Foto: Hansestadt LüneburgWie wollen wir jetzt und zukünftig mit der Lüneburger Geschichte umgehen, vor allem mit der Zeit des Nationalsozialismus? Rund 80 Bürgerinnen und Bürger sind am Samstag, 10. November 2018, im Technologiezentrum des Handwerks bei der öffentlichen Veranstaltung der Hansestadt und des Museums Lüneburg zusammen gekommen, um über diese Fragen zu diskutieren. Oberbürgermeister Ulrich Mädge begrüßte die Teilnehmerinne und Teilnehmer: „Es ist notwendig, im Gespräch zu bleiben. Dieser Dialog hört nie auf. Jede Generation hat andere Vorstellungen, wie mit dem Thema Erinnerungskultur umgegangen werden sollte. Daher ist es so wichtig, dass heute auch junge Menschen dabei sind.“

Moderator der Veranstaltung war Professor Jörg Philipp Terhechte von der Leuphana Universität Lüneburg. Terhechte lobte das Konzept des Bürgerforums. „Wenn ich meinen Studenten sagen müsste, wie sieht demokratische Kultur idealerweise aus, dann so.“ Ziel der Veranstaltung sei es, ein Meinungsbild über die bisherige und zukünftige Form des Erinnerns und Gedenkens zu bekommen. Dabei ginge es nicht darum, Fakten zu vermitteln, sondern die ganze Breite der unterschiedlichen Wahrnehmungen zwischen den Generationen zu betrachten und ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen.

Das machten an zehn Tischen Lüneburger Bürgerinnen und Bürger, Studierende, Ratsmitglieder und Interessierte in kleineren Gesprächsrunden vor und tauschten sich über eigene Erfahrungen, Standpunkte und Ideen für die Zukunft aus. Die Ergebnisberichte aus den Diskussionsrunden haben wir in einem pdf-Dokument zusammengefasst.

 

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