Bundestagswahl 2017

Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017

Allgemeine Infos

Mehr als 60 Millionen Wahlberechtigte entscheiden alle vier Jahre bei der Wahl zum Deutschen Bundestag darüber, wer sie in der nächsten Legislaturperiode regiert.

Das Bundesgebiet ist derzeit in 299 Wahlkreise eingeteilt. Zu Niedersachsen zählen die Wahlkreise 24 bis 53. Die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg bilden gemeinsam den Wahlkreis 37 (Lüchow-Dannenberg-Lüneburg). In der Hansestadt Lüneburg gibt es bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am Sonntag, 24. September 2017, etwa 60.000 Wahlberechtigte.

Wahlberechtigt ist, wer Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist und am Wahltag

  1. das 18. Lebensjahr vollendet hat
  2. seit mindestens drei Monaten eine Wohnung in Deutschland innehat oder sich sonst gewöhnlich aufhält
  3. nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist  (§ 13 Bundeswahlgesetz) und
  4. in einem Wählerverzeichnis eingetragen ist.

Erst- und Zweitstimme
Bei der Bundestagswahl haben alle Wahlberechtigten insgesamt zwei Stimmen. Eine Stimme für die Wahl eines Wahlkreisabgeordneten und eine Stimme für die Wahl einer Landesliste (Partei). Letztere ist ausschlaggebend für die Verteilung der Sitze insgesamt auf einzelne Parteien.

Als Deutscher im Ausland
Deutsche im Ausland, die nicht in Deutschland gemeldet sind, bezeichnet man als Auslandsdeutsche. Sie werden nicht automatisch in ein Wählerverzeichnis eingetragen. Wollen Auslandsdeutsche an Bundestagswahlen teilnehmen, müssen sie vor jeder Wahl einen förmlichen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis stellen.


 

Wahlhelfer gesucht!
Grafik: Hansetadt Lüneburg„Wir freuen uns über jede einzelne Person, die dazu bereit ist, ein Wahlehrenamt zu übernehmen“, sagt Philipp Hesebeck, Wahlorganisator der Hansestadt Lüneburg. „Auch neue Gesichter heißen wir gerne willkommen.“ Die einzige Voraussetzung, um als Wahlhelfer dabei zu sein und so ein wichtiges Stück Demokratie zu sichern und mitzugestalten: Man muss selbst für die Wahlen in der Hansestadt Lüneburg wahlberechtigt sein.

Die Tätigkeit als Wahlhelfer beginnt am Wahltag um 7.30 Uhr. Aber niemand muss den ganzen Tag als Helfer in seinem Wahllokal bleiben. „Es hat sich vielfach ein Zweischichten-System bewährt. Das stimmen die Wahlvorstände unter sich ab“, berichtet Hesebeck. „Wichtig ist nur, dass ab 18 Uhr zum Auszählen der Stimmen dann alle wieder zurück im Wahllokal sind.“ Für die Tätigkeit wird ein Erfrischungsgeld in Höhe von 25 Euro gezahlt. Der Wahlvorsteher erhält 35 Euro. Die Aufgaben eines allgemeinen Wahlvorstandes sind unter "Dokumente" in der rechten Spalte beschrieben.

Interessierte Bürger erhalten weitere Informationen bei Philipp Hesebeck (Kontakt in der rechten Spalte) oder in den Videos des Bundeswahlleiters. Anmeldungen gerne auch über unser Online-Formular.