Ansprechpartner & mehr

Bürgeramt

Ausländerbehörde

Foto: stock.xchng/Tibor Fazakas

Die Ausländerbehörde ist wieder für den Publikumsverkehr geöffnet, allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Termine können entweder telefonisch unter 04131 309-3252 oder per E-Mail: termin-abh@stadt.lueneburg.de vereinbart werden. Der Zutritt erfolgt nur über den Haupteingang; sollten Sie den Fahrstuhl in Anspruch nehmen müssen, können Sie den Eingang zum Bürgeramtshof von der Liebesgrundseite benutzen. Der Fahrstuhl verfügt über eine Gegensprechanlage und wird dann für Terminkunden von einem Mitarbeitenden freigeschaltet.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine Einlasskontrolle stattfindet, damit in der Ausländerbehörde Ihre Anliegen ungestört und ohne unnötige Verzögerung bearbeitet werden können. Achten Sie auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Ein Mund-Nasen-Schutz ist für die Besucherinnen und Besucher verpflichtend. Ausgenommen sind nur diejenigen, für die das Tragen einer Maske wegen einer Behinderung oder aus medizinischen Gründen, zum Beispiel bei Asthma, unzumutbar ist, für gehörlose Menschen und ihre Begleitpersonen, die auf das Mundbild oder einer besonders deutlichen Aussprache angewiesen sind, sowie Kinder bis zu 6 Jahren.

Wir wollen alles tun, damit Sie und wir gesund bleiben.

 

Weitergehende Informationen für ausländische Mitbürger zum Corona-Virus finden Sie unter diesem Link (Klick)

 

Informationen zum Inkrafttreten des Fachkräfteeinwanderungsgesetz ab 1. März 2020
Welche Rechte und Möglichkeiten habe ich als Fachkraft, Zugang zum Arbeitsmarkt zu erlangen? Wo erhalte ich als Arbeitgeber Informationen zur Gewinnung von Fachkräften? Weitergehende Informationen entnehmen Sie diesem Artikel.

 

Informationen zum Brexit
Welche Recht habe ich als Brite, nach dem Brexit hierzu bleiben. Informationen hierzu haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

 

Informationen zur Einbürgerung

Wir möchten Sie möglichst ohne Wartezeiten bedienen und Ihnen ohne Zeitdruck in allen Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungsangelegenheiten behilflich sein. Daher können wir persönliche Gespräche nur noch nach vorheriger Terminabsprache anbieten.

Die Einbürgerung erfolgt nur auf Antrag. Man unterscheidet nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz zwischen Anspruchseinbürgerung und Ermessenseinbürgerung.

Der Anspruch auf Einbürgerung hat folgende wesentliche Voraussetzungen:

  • seit 8 Jahren einen rechtmäßigen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland
  • der Einbürgerungsbewerber ist freizügigkeitsberechtigter Unionsbürger oder besitzt eine Niederlassungserlaubnis oder eine bestimmte Aufenthaltserlaubnis (nähere Einzelheiten hierzu können Sie bei Ihren Ansprechpartnern erfahren)
  • Bekenntnis zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
  • keine verfassungsfeindlichen Betätigungen
  • in der Regel Sicherung des Lebensunterhalts ohne Inanspruchnahme von Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (Grundsicherung für Arbeitssuchende) oder Zwölften Sozialgesetzbuch (Sozialhilfe)
  • keine Verurteilung zu einer Straftat, ausgenommen Bagatelldelikte
  • grundsätzlich Aufgabe oder Verlust der bisherigen Staatsangehörigkeit/en (ausgenommen Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder der Schweiz)
  • ausreichende deutsche Sprachkenntnisse
  • Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland

Voraussetzungen für die Ermessenseinbürgerung:
Hier kann bei der Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen eine Einbürgerung nach Ermessen der Behörde erfolgen, wenn im Einzelfall ein öffentliches Interesse an der Einbürgerung festgestellt werden kann. Es gelten für bestimmte Personengruppen (z. B. Ehegatten oder Lebenspartner Deutscher, anerkannte Flüchtlinge) kürzere Aufenthaltszeiten als bei der Anspruchseinbürgerung.