Wer? Was? Wo? Ihr Helfer bei Behördengängen...

Wie können wir Ihnen helfen? Die Seite "Was erledige ich wo?" bietet Ihnen unten ein A-Z-Register, in dem Sie Ihr Anliegen finden können. Wir nennen Ihnen Ansprechpersonen, Zuständigkeiten, Öffnungszeiten und erklären Ihnen, welche Unterlagen Sie für Ihren Besuch in der Behörde mitbringen müssen.

Bitte beachten Sie, dass es Corona-bedingt zu Abweichungen der Öffnungszeiten kommen kann. Bei Besuchen unserer Einrichtungen halten Sie bitte die Hygiene-Standards ein (Abstand und Mund-Nasen-Bedeckung).

Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung Gewährung

Hansestadt Lüneburg - Bereich 51 Soziale finanzielle Hilfen

Postanschrift:
Am Ochsenmarkt 1
21335 Lüneburg


Leistungsbeschreibung

Die Eingliederungshilfe verfolgt das Ziel, eine Behinderung zu vermeiden oder diese zu mildern. Ihre Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft soll erhalten oder hergestellt werden.
Unterstützung finden Sie bei der Bewältigung des täglichen Lebens. Dazu gehören zum Beispiel:

  • das Wohnen
  • die Finanzen
  • die Haushaltsführung
  • die Freizeitgestaltung
  • die Förderung privater Kontakte und Hobbies,
  • Ämtergänge (Vorbereitung und Unterstützung), sofern nicht Aufgabe einer gesetzlichen Betreuerin oder eines gesetzlichen Betreuers
  • Mobilität 
  • Elternschaft
  • Unterstützung in der Schule, Hochschule oder für die Weiterbildung im Beruf
  • Unterstützung in der Kindertagesstätte
  • Hilfsmittel
  • Förderung der Verständigung

Die Leistungen sind individuell ausgestaltet. Sie sind gegenüber den Leistungen anderer Sozialleistungs- und Rehabilitationsträgern (z.B. Krankenkasse, Rentenversicherungsträger, Arbeitsagentur, Unfallversicherungsträger) nachgeordnet. 


Die Kosten für die Leistungen übernimmt der zuständigen Träger der Eingliederungshilfe. Ihr Einkommen oder Vermögen können gegebenenfalls angerechnet werden.  

Verfahrensablauf

  • Sie wenden sich an den für Sie zuständigen Träger der Eingliederungshilfe.
  • Dort können Sie um Beratung und Unterstützung bitten oder gleich einen formlosen Antrag stellen.
  • Die zuständige Behörde wird Sie bitten, ein Formular auszufüllen und weitere Unterlagen einzureichen.
  • Die Behörde wird ein Teilhabe und / oder Gesamtplanverfahren durchführen, um Ihren individuellen Bedarf an Eingliederungshilfeleistungen zu ermitteln.
  • Wenn alle Unterlagen vorliegen, prüft die zuständige Stelle aufgrund Ihrer Angaben, ob und in welcher Höhe Sie Eingliederungshilfe erhalten.
  • Nach der Prüfung Ihres Antrages erhalten Sie einen Bewilligungs- oder einen Ablehnungsbescheid.

In Niedersachsen wird Ihr Bedarf an individueller Unterstützung grundsätzlich mithilfe des Bedarfsermittlungsinstrumentes (B.E.Ni) ermittelt.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei den Trägern der Eingliederungshilfe.

Zuständig für Eingliederungshilfe-Leistungen an erwachsene Personen: das Land Niedersachsen als überörtlicher Träger der Eingliederungshilfe. Das Land Niedersachsen hat die Landkreise, kreisfreien Städte und die Region Hannover für diese Aufgabe herangezogen.

Zuständig für Eingliederungshilfe-Leistungen an Kinder und Jugendliche mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung: der örtliche Träger der Eingliederungshilfe. Das gilt auch, wenn die oder der Jugendliche noch eine allgemeinbildende Schule oder eine Tagesbildungsstätte besucht.
 

Die örtlichen Träger der Eingliederungshilfe sind die Landkreise, kreisfreien Städte und die Region Hannover.

 

Grundsätzlich sind der Landkreis oder die kreisfreie Stadt zuständig, in dem Ihr Wohnsitz liegt.

Voraussetzungen

Sie können Eingliederungshilfe beantragen, wenn

  • Sie eine Behinderung haben.
  • Sie von einer Behinderung bedroht sind.
  • Ihre Behinderung Sie im täglichen Leben einschränkt. 

 

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Sie müssen bei der zuständigen Behörde einen Antrag stellen. Dieser kann formlos sein.
  • Die zuständige Behörde wird Sie auffordern, ein Formular zu verwenden und weitere Unterlagen einzureichen.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Antragssteller müssen keine Fristen beachten.

Die Behörde, bei der der Antrag gestellt wird, muss innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des Antrages feststellen, ob sie für den Antrag zuständig ist. Wenn die Behörde nicht zuständig ist, leitet sie den Antrag unverzüglich weiter.

Bearbeitungsdauer

Die Bearbeitungsdauer des Antrages hängt von vielen unterschiedlichen Voraussetzungen ab.

Rechtsbehelf

Gegen die Bescheide der zuständigen Träger der Eingliederungshilfe kann innerhalb eines Monats nach der Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden.

Nach Abschluss des Widerspruchverfahrens durch einen Widerspruchbescheid kann innerhalb eines Monats nach der Bekanntgabe Klage vor dem zuständigen Sozialgericht erhoben werden.

Was sollte ich noch wissen?

Weiterführende Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie. Zudem halten die zuständigen Behörden für Eingliederungshilfe auf ihren Internetseiten Informationen zu den Leistungen und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern bereit.

Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
State Office for Social Affairs, Youth and Family
Federal Ministry of Labour and Social Affairs
Lower Saxony Ministry of Social Affairs, Health and Gender Equality

Unterstützende Institutionen

Weiterer Ansprechpunkt für die Eingliederungshilfe-Leistungen an Erwachsene:

Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie

Domhof 1

31134 Hildesheim

Telefon: 05121 304-0

Fax: 05121 304611

Kontaktformular Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
Contact form State Office for Social Affairs, Youth and Family

Urheber

Fachlich freigegeben durch

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Wichtige Informationen zum Thema

  • Anschrift

  • Öffnungszeiten

    • Montags und mittwochs 08:30-11:30 Uhr
      Donnerstags 13:00-16:00 Uhr
      Dienstags und freitags geschlossen
      oder Termine nach Vereinbarung
  • Ansprechpartner

    • Herr Bachmann
      Nachnamenzuständigkeit für: A-Bq
      Neue Sülze 31
      21335 Lüneburg
      Raum: 104
      Telefon
      +49 4131 309-3909
      Fax
      +49 4131 309-553909
      Frau Fischer
      Nachnamenzuständigkeit für: Br-E
      Neue Sülze 31
      21335 Lüneburg
      Raum: 117
      Telefon
      +49 4131 309-3914
      Frau Gonska
      Nachnamenzuständigkeit für: F-Heh
      Neue Sülze 31
      21335 Lüneburg
      Raum: 205
      Telefon
      +49 4131 309-3923
      Fax
      +49 4131 309-3705
      Herr Müller
      Nachnamenzuständigkeit für: K-Lar
      Neue Sülze 31
      21335 Lüneburg
      Raum: 105
      Telefon
      +494131 309-3921
      Frau Richter
      Nachnamenzuständigkeit für: Las-Mis
      Neue Sülze 31
      21335 Lüneburg
      Raum: 105
      Telefon
      +494131 309-3927
      Frau Scholle
      Nachnamenzuständigkeit für: Mit-Rid
      Neue Sülze 31
      21335 Lüneburg
      Raum: 118
      Telefon
      +49 4131 309-3930
      Fax
      +49 4131 309-3705
      Herr Schröder
      Nachnamenzuständigkeit für: Rie-Scht
      Neue Sülze 31
      21335 Lüneburg
      Raum: 115
      Telefon
      +494131 309-3916
      Fax
      +494131 309-3705
      Frau Tewes
      Nachnamenzuständigkeit für: Schu-Sz
      Neue Sülze 31
      21335 Lüneburg
      Raum: 104
      Telefon
      +49 4131 309-3917
      Herr Wohlgemuth
      Nachnamenzuständigkeit für: T-Z
      Neue Sülze 31
      21335 Lüneburg
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      Anzahl: 21
    • Parkplatz: Parkhaus Am Rathaus
      Anzahl: 508
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      Anzahl: 3
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    • Fahrplanauskunft