Junges Lüneburg
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Ziele

Ziele


Im Arbeitsfeld "Partizipation" verfolgt die Jugendpflege der Hansestadt Lüneburg vier Leitziele: 

Leitziele:
- gesellschaftliche und politische Teilhabe ermöglichen
Demokratie fördern
- Vielfalt gestalten
- Extremismus, Rassismus, Radikalisierungsprozessen, Gewalt und Politikverdrossenheit aktiv und präventiv entgegenwirken
Die Jugendpflege versteht diese Leitziele als Querschnittsaufgabe und "Haltung" für ihr gesamtes "Tun", also für sämtliche Aktivitäten, Aufgaben- und Projektbereiche. 


Maßgeblich sind hierbei die folgenden, aus den Leitzielen abgeleitete Mittler- und Handlungsziele:
Mittlerziele:
Demokratie positiv erlebbar machen und demokratisches Handeln fördern
- den solidarischen Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken
- ein diskriminierungsfreies Miteinander fördern
- interkulturelle Kompetenzen fördern (z.B. Stärkung von Empathie, Toleranz, Solidarität und Respekt; Anregung zur kritischen Selbstreflexion bzgl. eigenen Vorurteilen, Sorgen und Ängsten)
- Vorurteile abbauen
- den Austausch und positive Kontakterfahrungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen und religiösen Hintergründen ermöglichen
- einen Beitrag dazu leisten, dass junge Menschen Vielfalt als Chance erfahren
- Maßnahmen zur Sensibilisierung, Präventions- und Aufklärungsarbeit bzgl. Extremismus, Rassismus, Radikalisierungsprozessen, Gewalt und Politikverdrossenheit entwickeln und umsetzen
- dazu motivieren, aktiv am gesellschaftlichen und politischen Leben in Lüneburg teilzuhaben (u.a. im Rahmen von zielgruppenorientierten Freizeit-, Informations- und Beratungsangeboten)
- die Selbstreflexion bzgl. eigener Stärken, Schwächen, Interessen und Wünsche fördern
- Selbstwirksamkeit stärken
- dazu motivieren mitzumachen und sich zu beteiligen, d.h. ihre Bedürfnisse zu artikulieren, mitzureden, ihren sozialen Lebensraum aktiv mitzugestalten und progressiv weiterzuentwickeln
- junge Menschen an politischen Entscheidungsprozessen beteiligen
- soziales und politisches Engagement stärken
- die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen bzw. von Frauen und Männern fördern
- einen toleranten Umgang mit verschiedenen sexuellen Orientierungen fördern​

Handlungsziele: 
Entwicklung und Umsetzung von stadtteilbezogenen und stadtteilübergreifenden Projekten und Maßnahmen entsprechend der Leit- und Mittlerziele
- Entwicklung und Umsetzung von zielgruppengerechten, zeitgemäßen und modern-innovativen Projektformaten, Kommunikations-, Werbe- und Promotionmaßnahmen
- Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Einbindung von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichsten sozialen, kulturellen und religiösen Hintergründen, insbesondere auch von jungen Menschen mit sozialen Herausforderungen
- Intensivierung der Netzwerkarbeit: Aufbau, Pflege, Stärkung und Weiterentwicklung des Netzwerks „Lokale Partnerschaft für Demokratie!“; Gestaltung neuer Kooperationen

Kinder- und Jugendkonferenzen

Kinder- und Jugendkonferenzen


Die Jugendpflege der Hansestadt Lüneburg organisiert Kinder- und Jugendkonferenzen jedes Jahr in einem anderen Stadtteil. 

Kinder- und Jugendkonferenzen machen Demokratie auf niedrigschwellige Art und Weise im unmittelbaren Lebensumfeld positiv erlebbar. Junge Menschen werden aktiv in die Mitgestaltung ihres Sozialraums eingebunden und an politischen Entscheidungsprozessen beteiligt. 

Im Rahmen einer Vorbereitungsphase beschäftigen sich die Kinder und Jugendlichen innerhalb der Stadtteileinrichtungen (Jugendtreffs, Horte, Schulen, Sportvereine etc.) mit der Frage, welche Wünsche und Verbesserungsvorschläge sie für ihr Lebensumfeld haben.

Auf der anknüpfenden Kinderkonferenz entwickeln sie diese zu konkreten Projektideen weiter und präsentieren sie vor Vertreter/innen aus Politik, Verwaltung und den Stadtteileinrichtungen. Die Akteur/innen aus Politik und Verwaltung treten mit den jungen Menschen in Austausch. Sie hören zu, beantworten Fragen, diskutieren mit ihnen und unterstützen sie gemeinsam mit der Partizipationsbeauftragten und den Mitarbeiter/innen der Jugendpflege bei der Umsetzung ihrer Ideen, denn diese sollen nach Möglichkeit auch wirklich umgesetzt werden. 

Ca. 2-3 Monate nach der Kinderkonferenz erfolgt ein Nachtreffen auf dem die Kinder und Jugendlichen darüber informiert werden, was aus ihren Projektideen geworden ist. Darüber hinaus werden die nächsten Schritte zur Umsetzung der Projekte besprochen. 

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über die durchgeführten und geplanten Kinder- und Jugendkonferenzen, über die beteiligten Kooperationspartner/innen und die im Anschluss umgesetzten Projekte. 

Kinderkonferenz im Stadtteil Moorfeld:
16.11.2018, 16:00-18:30 Uhr in der Grundschule Lüne 
Kooperationspartner/innen: JUZ ELMO, Kindertreff ELM, Grundschule Lüne, Hort, Nachmittagsbetreuung Kinami, Albatros e.V.
Umgesetzte Projekte: Häufigere Mülleimerentleerung auf den Spielplätzen, Spielplatzumzäunung am Loewe Center, Reparatur des Recks auf dem Spielplatz der Gerhart-Hauptmannstraße, Müllsammelaktion im Stadtteil, Kreativwand im Stadtteilhaus ELM, kinderfreundlichere Betriebszeiten der Ampeln

Kinder- und Jugendkonferenz im Stadtteil Kaltenmoor:
29.03.2019, 14:30-17:00 Uhr in der Anne-Frank-Schule
Kooperationspartner/innen: Anne Frank Schule, Aktivspielplatz Kaltenmoor (AKI), JUZ Kaltenmoor, Hort Kaltenmoor, Kreissportbund Lüneburg e. V., Jugendspielgemeinschaft 
Umgesetzte Projekte: Kostenloser WLAN-Zugang im JUZ Kaltenmoor, Naturtag "Keschern im Bach" (AKI), Ausflug zum Bauernhof (AKI), Klimawoche (JUZ Kaltenmoor), Schnuppertag für Kinder ab 8 Jahren im JUZ Kaltenmoor, Disco (JUZ und AKI), "AFC -AKI fried Chicken": KFC-Gerichte nachkochen auf dem AKI, Ausflug in die Fun Arena (JUZ und AKI), Smiley-Zettel und Elbstones gestalten und in Kaltenmoor verstecken oder verschenken (AKI), Boxsack im JUZ Kaltenmoor, JUZ-Sports Day (in Kooperation mit diversen Sporteinrichtungen), kostenloses Schnuppertraining für Kickboxen (ermöglicht durch den Kreissportbund Lüneburg e.V.)

Kinder- und Jugendkonferenz Oedeme:
geplant für den 18.11.2020
 

 

Bundesprogramm "Demokratie leben!"

Bundesprogramm "Demokratie leben!"


Seit 2015 setzt die Hansestadt Lüneburg das vom Bundesfamilienministerium initiierte Förderprogramm "Demokratie leben!" in Kooperation mit zahlreichen Netzwerkpartner/innen um.

Ziele: "Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen." So lauten die drei Leitziele von "Demokratie leben!". Es geht darum, junge Menschen frühzeitig an Toleranz und Teilhabe als Grundpfeiler einer demokratischen Gesellschaft heranzuführen. Mit dem Bundesprogramm werden Projekte gefördert, die Demokratie positiv erlebbar machen, den solidarischen Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken und den Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen und religiösen Hintergründen anregen.

Im Fokus steht die Förderung eines diskriminierungsfreien Miteinanders, das von Respekt und Empathie geprägt ist. Kinder und Jugendliche sollen Vielfalt als Chance erfahren. Ziel ist, Rassismus, Radikalisierungsprozessen, Gewalt und Politikverdrossenheit aktiv und präventiv entgegenzuwirken.

Zielgruppe: Kernzielgruppe sind Kinder und Jugendliche zwischen 6-18 Jahren. Weitere Zielgruppen sind:
- Eltern, Familienangehörige und Bezugspersonen (von Kindern und Jugendlichen)
- junge Erwachsene
- ehren-, neben- und hauptamtlich in der Kinder und Jugendhilfe und an anderen Sozialisationsorten Tätige
- Multiplikator/innen sowie staatliche und zivilgesellschaftliche Akteur/innen
Ein besonderer Fokus liegt auf der Einbindung von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen und religiösen Hintergründen. Mit den umgesetzten Projekten sollen insbesondere auch junge Menschen mit sozialen Herausforderungen und einem erhöhten Gefährdungspotential für Extremismus, Radikalisierungsprozesse, Rassismus und demokratiefeindliches Gedankengut erreicht werden. 

Akteur/innen: Bei der Umsetzung von "Demokratie leben!" übernimmt die Hansestadt die Funktion des federführenden Amtes. Die Koordinierungs-und Fachstelle ist beim Stadtjugendring Lüneburg e. V. angesiedelt. Darüber hinaus wurde ein Begleitausschuss eingerichtet. Dieser begleitet, berät und unterstützt das Projekt. Er ist für die strategische Planung zuständig, gibt wichtige Impulse zur Weiterentwicklung und verabschiedet wichtige Entscheidungungen (z.B. Beschlüsse zur Projektförderung). Zu den Mitgliedern des Begleitausschusses zählen Akteur/innen aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Jugendpflege, Partizipation, Jugendschutz, Integration, Schule, Soziales Quartiersmanagement, Religion, Polizei, Sport, Anti-Rassismus, Gleichstellung/Chancengleichheit und Wissenschaft/Universität. Das in den letzten Jahren aufgebaute Netzwerk "Lokale Partnerschaft für Demokratie Lüneburg" soll kontinuierlich gestärkt und diversifizierend ausgebaut und weiterentwickelt werden. Dabei wird auf eine interdisziplinäre Vielfalt der Netzwerkpartner/innen geachtet, v.a. im Hinblick auf unterschiedliche kulturelle, soziale und bildungsbezogene Kontexte sowie bzgl. verschiedener Religionen, Alters- und Berufsgruppen. 

Projektförderung: In den Jahren 2020-2024 stehen in der Hansestadt Lüneburg jährlich rund 35.000 Euro Fördergelder zur Umsetzung von Projekten im Themenfeld (s. Abschnitt "Ziele") zur Verfügung. Im Zuge dessen können nicht-staatliche Organisationen (z.B. gemeinnützige Vereine) mit jeweils bis zu 6.000 Euro unterstützt werden. Staatliche bzw. öffentliche Einrichtungen können nur berücksichtigt werden, wenn sie mit einer nicht-staatlichen Institution kooperieren. Wichtig! Mit den Projektmitteln dürfen keine extremistischen Organisationen oder Personen direkt oder indirekt gefördert oder unterstützt werden, die nicht die Gewähr für eine den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit bieten. Voraussetzung für die Projektförderung ist, dass die mit den Projekten angesprochenen Personen in der Hansestadt Lüneburg leben, zur Schule gehen, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen.

Antragsstellung: Aktuelle Fristen, Infos und Formulare zur Antragsstellung gibt es auf der Website des Stadtjugendrings.

Kooperation und Nachhaltigkeit: Sehr erwünscht ist die Zusammenarbeit mit anderen Initiativen und Einrichtungen. (Neue) Kooperationen tragen zueine rnachhaltigen Umsetzung von "Demokratie leben!" in Lüneburg bei, denn Beziehungen "bleiben", auch wenn ein Projekt beendet wurde. Bei den angesprochenen Zielgruppen sollen sich möglichst langfristige positive Wirkungseffekte bemerkbar machen in ihren Köpfen, Herzen und im sozialen Miteinander, also in Bezug auf Wissen, Einstellungen, Gefühl und Verhalten. Ziel ist, dass die durchgeführten Projekte auch nach ihrer Umsetzung nachhaltig "weiterleben" und fest in Lüneburg etabliert werden, z.B. indem sie weiterentwickelt und/oder in langfristige Programmformate überführt bzw. mit ihnen verknüpft werden. Darüber hinaus sollen die Projekte so gestaltet sein, dass auch andere Akteur/innen, Gruppen etc. davon profitieren können. 

Weitere Informationen: Weitere Informationen zur Umsetzung von "Demokratie leben!" in der Hansestadt Lüneburg gibt's hier. Zu allgemeinen Informationen zum Bundesprogramm "Demokratie leben!" geht's hier.

Projektübersicht: In der ersten Förderphase (2015-2019) wurden u.a. folgende Projekte umgesetzt  in Zusammenarbeit mit den jeweils aufgeführten Kooperations- und Netzwerkpartner/innen:
- Auftaktkonferenz "Demokratie leben!" (Stadtjugendring Lüneburg e. V.)
- "Move on up!" (Förderverein Kriminalprävention Lüneburg e. V.)
- "United!" (CVJM zu Lüneurg e. V.)
- "Wer mischt Lüneburg auf?" (Policy Lab e. V.)
- "Demokratie bewegt - Sport verbindet" (Kreissportbund Lüneburg e. V., Ahmadiyya Gemeinde Lüneburg, DITIB Gemeinde, verschiedene Sportvereine und Übungsleiter/innen, AWO, Oberschule am Wasserturm)
- "Miteinander  Füreinander" (PaedIn e. V. Oberschule am Wasserturm)
- "Schlaue Bibliothek" (Schlau Lüneburg e. V.)
- Präventionstheaterstück "Heiles Deutschland" (Pro Pulsschlag e. V., Wilhelm Raabe Schule)
- "Kultur  Integration – Demokratie – Stärke" (PaedIn e. V., SalinO)
- "Unity" (Creativ Change e. V., Heiligengeistschule)
- "Vorbild leben!" (VHS Lüneburg, Jugendzentrum Stadtmitte)
- "Isla-Was? Schnacken über Islam" (Stadtjugendring Lüneburg e. V., Ahmadiyya Gemeinde Lüneburg, CVJM zu Lüneburg e. V., Jugendzentrum Stadtmitte, Schlau Lüneburg e. V., Intiative "Lüneburger Wochen gegen Rassismus"
- "Party für 100% Menschenwürde" (Stadtjugendring Lüneburg e. V., Jugendpflege Lüneburg, Schlau Lüneburg e. V., CVJM zu Lüneburg e. V., Salon Hansen, Hiphop Academy Hamburg, G-Breakers, Initiative "Lüneburger Wochen gegen Rassismus"
- "Rainbowflash" (Schlau Lüneburg e. V.)
- "Wer bestimmt hier was und warum?" (PaedIn e. V., St. Ursula Schule)
- "Demokratiekonferenz: Extremismus und die Grenzen der Demokratie" (Stadtjugendring Lüneburg e. V., Maximilian Fuhrmann)
- "Kulturelle Vielfalt im Sport" (Kreissportbund Lüneburg e. V., verschiedene Sportvereine und Übungsleiter*innen, Migrantenelternnetzwerk Region Lüneburg, Lehrgang "Integrationslotsen VHS, Sportjugend Lüneburg, Hanseschule Oedeme, AWO, In Bewergung e. V., Jugend Tugend e. V.)
- "JUZ United (VSE e. V., Jugendzentrum Stadtmitte)
- "Gemeinsam statt einsam – Laufen für Vielfalt" (Stadtjugendring Lüneburg e. V., Ahmadiyya Gemeinde Lüneburg, DITIB Gemeinde, CVJM zu Lüneburg e. V.)
- "Unsichtbares Theater" (Janun Lüneburg e. V.)
- "'Schwachsinn konnte hier nicht festgestellt werden ...'  Zwangssterilisation in Lüneburg" ("Euthanasie"-Gedenkstätte, Schule für Pflegeberufe, Krankenpflegeschule Lüneburg, Psychiatrische Klinik Lüneburg)
- Wanderausstellung "Ach so ist das?" (Schlau Lüneburg e. V.)
- "Politik für Jugendliche? Nicht ohne uns!" (Stadtjugendring Lüneburg e. V.)
- "Demokratie bringt Farbe" (Stadtjugendring Lüneburg e. V.)
- "Jugendprojektchallenge" (beWirken – Jugendbildung auf Augenhöhe gUG, Christianischule, Integrierte Gesamtschule Lüneburg, Oberschule am Wasserturm, Hanseschule Oedeme)
- "Frauen als Opfer der 'Aktion T4'" ("Euthanasie"-Gedenkstätte, Schule für Pflegeberufe, Städtisches Klinikum, Krnakenpflegeschule Lüneburg, DRK Augusta-Schwesternschaft Lüneburg, Psychiatrische Klinik Lüneburg)
- "Sommerferst der Vielfalt" (Checkpoint Queer e. V., Mosaique  Haus der Kulturen, Sportjugend des KSB Lüneburg e. V.)
- "Licht und Schatten" (Halle für Kunst Lüneburg e. V.)
- "#freireden? #mitreden. #gegenreden!" (Förderverein Kriminalprävention Lüneburg e. V., Wilhelm Raabe Schule)
- "Liebe in der Fremde" (Förderverein Kriminalprävention Lüneburg, Bildungs- und Integrationsbüro des Landkreises Lüneburg, Scala Programmkino, Kirminalpräventionsrat in Hansestadt und Landkreis Lüneburg, diverse Schulen)
- "#wirsindmehr – Für ein Lüneburg ohne Rassismus" (Stadtjugendring Lüneburg e. V. Jugendpflege Lüneburg, Hiphop Academy Hamburg, Christiani Schule, Wilhelm Raabe Schule, Checkpoint Queer e. V., Al-Sahaba-Kulturzentru)
- "Gegen Gewalt – für Toleranz" (Förderverein Hanseschule Oedeme e. V., Hanseschule Oedeme)
- Demokratiekonferenz "Kommunale Kinder- und Jugendpartizipation" (Stadtjugendring Lüneburg e. V., Leuphana Universität/Prof. Dr. Waldemar Stange)
- "Unser Song für Lüneburg" (Stadtjugendring Lüneburg e. V.,  Jugendzentrum Stadtmitte, Hiphop Academy Hamburg, Christianischule, Wilhelm Raabe Schule, Al-Sahaba Kulturzentrum)
- "Mädchen gegen Gewalt und für Toleranz" (Förderverein der Hanseschule Oedeme e. V., Hanseschule Oedeme)
- "Oh ein Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire" (Förderverein der Georg-Sonnin-Schule e. V., Kriminalpräventionsrat in Hansestadt und Landkreis Lüneburg, AWO)
- "Das Riesen-Räuberleiter-Mosaik: Demokratisch zusammenwirken, gemeinsam Ziele erreichen" (Förderverein Heiligengeistschule e. V., Heiligengeistschule Lüneburg)

Ideenschmieden in Schulen

Ideenschmieden in Schulen


Die Jugendpflege der Hansestadt Lüneburg setzt sich dafür ein, eine möglichst große Anzahl von jungen Menschen mit niedrigschwelligen Maßnahmen für Beteiligung zu begeistern. Ein besonderer Fokus liegt darauf, auch Kinder und Jugendliche mit sozialen Herausforderungen zu erreichen. Vor diesem Hintergrund ermöglicht die Jugendpflege die Umsetzung von jährlich 1-2 "Ideenschmieden" an verschiedenen Lüneburger Schulen in Kooperation mit beWirken  Jugendbildung auf Augenhöhe gUG. Im Rahmen der Ideenschmieden werden sich die Schüler/innen über eigene Stärken, Schwächen, Interessen, Bedürfnisse und Wünsche für das eigene Leben(sumfeld) bewusst. Auf dieser Basis entwickeln sie Ideen für Projekte und Beteiligungsmögichkeiten. Darüber hinaus werden sie motiviert, sich im Jugendforum ihres Stadtteils zu engagieren. 

Jugendforen

Jugendforen


Die Jugendpflege baut in den einzelnen Stadtteilen Jugendforen auf. Kinder und Jugendliche kommen hier regelmäßig in den jeweiligen Jugendtreffs zusammen und setzen eigene Projekte um. Die Gelder dafür können sie auf den stadtteilübergreifenden Jugendversammlungen beantragen.

Die stadtteilübergreifenden Jugendversammlungen finden 1-2 Mal pro Jahr statt. Die Jugendforen der jeweiligen Stadtteile senden hierzu jeweils 2 Vertreter/innen mit Stimmrecht. Auf den Jugendversammlungen fassen die Teilnehmer/innen Beschlüsse über die Projektanträge aus den Jugendforen und über die Verwendung der für die Aktivitäten der Jugendforen zur Verfügung stehenden Gelder.

 

Alltagspartizipation

Alltagspartizipation


Die Jugendpflege versteht "Partizipation" als Querschnittsaufgabe und "Haltung" für ihr gesamtes "Tun", also für sämtliche Aktivitäten, Aufgaben- und Projektbereiche. In den Jugendpflegeeinrichtungen ist Partizipation auch im alltäglichen Miteinander ein fester Bestandteil. Partizipation muss und will "gelebt" werden. ​ Die Umsetzung von Partizipationsprojekten wie Kinder- und Jugendkonferenzen ist allein nicht ausreichend. Es geht um Alltagspartizipation.

Die Mitarbeiter/innen der Jugendpflege motivieren die Kinder und Jugendlichen bei ihrer täglichen Arbeit dazu, am gesellschaftlichen und politischen Leben in Lüneburg teilzuhaben, z.B. durch das Mitwirken an Projekten und Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Sport, Natur, Politik, soziales Engagement etc.

"Alltagspartizipation" bedeutet noch mehr als die reine Teilnahme an Freizeitangeboten: Es geht darum, junge Menschen zu aktiven Mitgestaltern ihrer sozialen Lebensumgebung zu machen. Kinder und Jugendliche werden in den Einrichtungen der Jugendpflege daher von Anfang an, also auch bei der Planung, Gestaltung und Weiterentwicklung der Räumlichkeiten, des Programms und der Projekte aktiv beteiligt. Sie dürfen z.B. mitentscheiden, ob und wie die Räume der Jugendtreffs eingerichtet und welche Aktionen und Projekte im Rahmen des Sommerferienprogramms auf die Beine gestellt werden.

Die Mitarbeiter/innen der Jugendpflege sind offen für Neues und schenken den Kindern und Jugendlichen das Vertrauen, in bestimmten Belangen und Bereichen "Experten in eigener Sache" zu sein. Um sie in bestimmten Entscheidungssituationen nicht zu überfordern, zu frustrieren oder gar zu gefährden, richten sie die Beteiligungsprozesse altersgemäß aus und begleiten sie pädagogisch. Kinder und Jugendliche verfügen nicht über die gleiche Lebenserfahrung und das gleiche Wissen wie Erwachsene. Kinder und Jugendliche können von Erwachsenen lernen, aber eben auch umgekehrt. Partizipation heißt auch zu lernen, dass es Grenzen gibt und dass nicht alles umsetzbar ist, was individuell wünschenswert ist. 

Zur Gewährleistung von Alltagspartizipation setzen sich die Mitarbeiter/innen der Jugendpflege in den Einrichtungen außerdem für die Etablierung einer entsprechenden Kommunikationskultur ein. Es geht um demokratischen Austausch, um echtes "Zuhören" und das Aushandeln von Kompromissen. Im Fokus steht eine Kommunikation auf Augenhöhe, die von Respekt und Toleranz geprägt ist. 

Sämtliche Jugendpflegemitarbeiter/innen sind bzw. wurden entsprechend geschult. 

 

 

Digitalisierung

Digitalisierung


Die Jugendpflege der Hansestadt Lüneburg möchte allen Kinder und Jugendlichen (unabhängig von ihren sozialen und kulturellen Hintergründen) Angebote zur gesellschaftlichen und politischen Teilhabe zugänglich machen. Dazu muss dafür gesorgt werden,  dass junge Menschen in Lüneburg von entsprechenden Freizeit- und Veranstaltungsangeboten in einem ersten Schritt überhaupt erst einmal erfahren und zielgruppengerecht angesprochen werden. Der "einfache Handzettel" von früher und das "Programm am Kühlschrank" reichen nicht mehr aus. Die Digitalisierung der Gesellschaft und die zunehmende Mobilität haben das Freizeit- und Kommunikationsverhalten der jungen Menschen, aber auch das ihrer Eltern, Großeltern und Erziehungsberechtigten, maßgeblich verändert. 


Die Entwicklung und Umsetzung von zeitgemäßen bzw. modernen Kommunikations-, Werbe- und Promotionmaßnahmen ist daher von zentraler Bedeutung. Vor diesem Hintergrund hat die Jugendpflege der Hansestadt Lüneburg die smartphonekompatible Website "Junges Lüneburg" entwickelt. Das Herzstück der Website ist ein Veranstaltungskalender. Die Angebote für Kinder und Jugendliche werden altersgerecht im modernen "Kachel-" bzw. "Instagramdesign" präsentiert. Verschiedene Filter ermöglichen eine Veranstaltungsübersicht ganz nach individuellen Bedürfnissen und Vorlieben. So ist es z.B. möglich, sich nur Veranstaltungsangebote für ein besonderes Datum, für eine spezielle Altersgruppe, zu einem persönlich favorisierten Thema oder für einen bestimmten Stadtteil bzw. für eine bestimmte Einrichtung anzeigen zu lassen. 

Die Website lässt sich auch von unterwegs ganz unkompliziert mit dem Smartphone aufrufen und bedienen. Sie lässt sich sogar als "App" auf dem "Desktop" des Smartphones abspeichern. Wie das geht, bekommen die Nutzer in einfachen Videos erklärt.

Bildquellen: Bei den für die vorliegende Website verwendeten Bildern handelt es sich um lizenzierte Werke, eine Auflistung der entsprechenden Dateien und ihrer Urheber lässt sich hier einsehen bzw. herunterladen.

 

 

Kontakt

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Cathleen Rothkegel
Partizipation
Am Ochsenmarkt 1, 21335 Lüneburg
Büro: Klosterhof, Zimmer 120
04131 - 309-3355
cathleen.rothkegel@stadt.lueneburg.de