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Pressemitteilungen der Hansestadt Lüneburg

Nächster Meilenstein: Hansestadt und Firma Depenbrock unterzeichnen Verträge für den Bau von vier Sporthallen (03.09.2021)

Nächster Meilenstein für den Neubau von vier Sporthallen in Lüneburg: Oberbürgermeister Ulrich Mädge (vorne von links) und Markus Kellner, Prokurist der Depenbrock Partnering GmbH & Co. KG, unterschreiben die Verträge das PPP-Projekt. Mit dabei waren auch die städtische Sozialdezernentin Pia Steinrücke (hinten von links), Holger Paul, operativer Bereichsleiter bei Depenbrock, Architekt Maximilian Bülk und Maja Lucht, Fachbereichsleiterin Gebäudewirtschaft bei der Hansestadt. Foto: Hansestadt LüneburgHANSESTADT LÜNEBURG. – Zwei weitere Meilensteine für den Bau von vier neuen Sporthallen in Lüneburg: Nach dem positiven Ratsbeschluss im Juli hat kürzlich auch die Kommunalaufsicht grünes Licht für das millionenschwere Vorhaben gegeben. Und am Dienstag, 31. August 2021, haben Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Prokurist Markus Kellner von der Depenbrock Partnering GmbH & Co. KG ihre Unterschriften unter das umfassende Vertragswerk gesetzt.

„Wir freuen uns, dass es mit Ihnen geklappt hat“, sagte Mädge in Richtung des Vertragspartners für das Public-Private-Partnerschip-Vorhaben – kurz: PPP. Bislang habe die Hansestadt immer gute Erfahrungen mit PPP-Projekten gemacht, machte der Oberbürgermeister deutlich und nannte als Beispiele die Sporthalle Häcklingen sowie das Kultur- und Bildungszentrum.

Etwas anders als die bisherigen PPP-Projekte ist das aktuelle Vorhaben dennoch: Zum einen, weil es um den Bau von vier Sporthallen geht. Zum anderen, weil neben dem reinen Bau auch die Instandhaltung der Gebäude über einen Zeitraum von 25 Jahren Teil des Vertrags mit Depenbrock ist. „Die Stadt bleibt Eigentümer der Gebäude, mit allen Rechten. Und die Bewirtschaftung verbleibt als Aufgabe bei uns“, erklärt Maja Lucht, Fachbereichsleiterin Gebäudewirtschaft.

Die Grundschulen Lüne, Hasenburger Berg und Igelschule bekommen jeweils eine 2-Feld-Halle, im Hanseviertel entsteht zudem eine 3-Feld-Halle mit Tribüne für bis zu 150 Personen. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die vier Gebäude bereits im Sommer 2024 fertig sein. „Rund 900 Schülerinnen und Schüler der drei Grundschulen werden davon profitieren, dazu zahlreiche Vereinsmitglieder", betont Sozialdezernentin Pia Steinrücke. Sport als verbindendes Element sei von großer Bedeutung auch für die städtische Jugendarbeit.

Depenbrock, das macht Prokurist Kellner deutlich, hat viel Erfahrung mit PPP-Projekten und dem schlüsselfertigen Bauen. „Wir bauen viele Schulen, Schwimmhallen, Büroräume“, zählt er auf. „Wir stehen für Planen und Bauen aus einer Hand, sind gerne der feste Ansprechpartner für unsere Kunden.“ Auch ein gar nicht allzu weit entferntes Projekt in der Region hat das Unternehmen übernommen: den Bau des neuen Kreishauses in Uelzen.

„Mit der Planung und Vorbereitung der ersten Sporthallen für Lüneburg haben wir bereits begonnen“, kündigt Kellner an. Ebenso wie einen geplanten Info-Abend für die örtliche Handwerkerschaft Anfang des nächsten Jahres: „Dort wollen wir gemeinsam mit der Verwaltung einmal das Projekt präsentieren und aufzeigen, wie sich auch lokale Unternehmen einbringen können“, erläutert Kellner.

Rund 25 Millionen Euro kostet der Bau der vier Hallen. Für die Instandhaltung der Gebäude sind über einen Zeitraum von 25 Jahren zudem in Summe etwa zehn Millionen Euro fällig, die in Teilen auf ein Rücklagenkonto eingezahlt werden. „An dieses Geld kommt das Unternehmen aber nur, wenn wir der jeweiligen Instandhaltungsmaßnahme zustimmen“, betont Maja Lucht. Beraten wurde die Hansestadt im bisherigen Verfahrensverlauf von der VBD Beratungsgesellschaft für Behörden mbH aus Berlin.

Die Standards zum Gebäude, zur Haustechnik, zur Feldgröße und zur Ausstattung hat die Hansestadt Lüneburg bereits festgelegt. Als nächstes werden unter anderem Bemusterungen mit dem Projektleiter Holger Paul erfolgen. Von den Entwürfen, die Depenbrock in Kooperation mit dem Architekturbüro ABJ aus Hamburg eingereicht hat, sind Mädge, Steinrücke und Lucht vollends überzeugt. „Sowohl die Architektur als auch die Funktionalität der Hallen haben letztlich den Ausschlag gegeben“, fasst der Oberbürgermeister zusammen. Er ist überzeugt: „Auch wenn ich die Fertigstellung der vier Hallen nicht mehr als Oberbürgermeister miterlebe, ist es ein Projekt, von dem in Zukunft viele Lüneburgerinnen und Lüneburger profitieren werden.“