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Bekanntmachungen der Hansestadt Lüneburg

Hansestadt Lüneburg fördert energetische Sanierung

Quelle: Illustration © Pavatex

Seit April 2020 hat die Hansestadt Lüneburg ein Förderprogramm für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden: Private Haus- und WohnungseigentümerInnen können die Fördermittel für Wohnraum im gesamten Stadtgebiet in Anspruch nehmen (s. rechte Spalte „Dokumente“).

Damit soll ein Beitrag dazu geleistet werden, die nach wie vor geringe Modernisierungsrate im Gebäudesektor zu steigern. Gerade hier besteht ein großes Potential, den Endenergieverbrauch maßgeblich zu senken.

Zu den förderfähigen Maßnahmen der energetischen Sanierung zählen beispielsweise die Wärmedämmung von Außenwänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken sowie die Erneuerung der Fenster und Außentüren. Einzelne Maßnahmen zur Optimierung der Heizung sind förderfähig, aber der Heizungsaustausch ist explizit von der Förderung ausgeschlossen, da vom Bund hierfür umfangreiche Fördermittel bereitstellt werden (https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/foerderprogramme/Bundesfoerderung_effiziente_Gebaeude.php). Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Förderung der Hansestadt Lüneburg auch für den Einbau eines Batteriespeichers in Anspruch genommen werden. Eine ausführliche Beschreibung ist in der Liste der förderfähigen Maßnahmen (s. rechte Spalte „Dokumente“) nachzulesen.

Der Fördermittelantrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden und es muss vorab eine Beratung durch eine/n unabhängige/n Energieberater/in durchgeführt worden sein. Eine Kumulation mit anderen Förderprogrammen ist möglich.

Am 15.03.2021 tritt eine vom Rat beschlossene Änderung der Förderrichtlinie in Kraft. Diese sieht vor, dass in begründeten Einzelfällen von den beim Fensteraustausch vorgegeben U-Grenzwerten (Wärmedurchgangskoeffizienten) (s. rechte Spalte „Dokumente“/Liste der förderfähigen Maßnahmen) abgewichen werden kann. Bei entsprechenden Anträgen erfolgt eine Einzelfallprüfung. Voraussetzung der Ausnahmeregelung ist, dass ein unabhängiger Energieberater die Sachlage bestätigt und die Mindestanforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) eingehalten werden. Die Änderung erfolgt mit dem Ziel, eine maximal mögliche Energieeinsparung beim Fensteraustausch zu erzielen, ohne Schimmelprobleme zu provozieren.