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Bauprojekte in der Hansestadt

Ausbau und Erweiterung des Lüneburger Bahnhofs

Das Fahrradparkhaus an der Westseite des Bahnhofs.Die Hansestadt Lüneburg macht den Bahnhof leistungsfähig für die wachsenden Pendler- und Besucherströme der Zukunft. Insgesamt fließen rund acht Millionen Euro in den Ausbau.

Die wichtigsten Bausteine sind die Erweiterung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) um sechs Haltepositionen, der Neubau einer zweigeschossigen Fahrradabstellanlage mit etwa 800 kostenlosen, überdachten Abstellplätzen und die Einrichtung einer Pkw-Parkfläche.

Baustart war im August 2010. Es folgten seither u.a. der Abriss der früheren Bahnpost, der früheren Kantine der Bahnmitarbeiter sowie der ESV-Sporthalle. Größte bauliche Herausforderung war der Brückenneubau für eine Busschleife über die Altenbrückertorstraße/Dahlenburger Landstraße, in zwei Bauabschnitten.

Nach der Erweiterung des ZOB können Gelenkbusse eingesetzt werden, die die Leistungsfähigkeit im öffentlichen Nahverkehr erhöhen. Sechs weitere Haltepositionen für Busse entstehen. 

Das neue Fahrradparkhaus am Standort der alten ESV-Halle bietet 800 kostenlos zu nutzende, überdachte Fahrradabstellplätze.

Außerdem sollen weitere Parkflächen für Pkw entstehen. Es laufen noch Grunderwerbsverhandlungen mit Privatpersonen und der Deutschen Bahn über Flächen, die sich südlich der aktuellen Busschleife befinden.


Kosten
Die Gesamtkosten (Stand August 2012) belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro. Davon fallen 6,37 Mio. Euro für die ZOB-Erweiterung und 1,58 Mio. Euro für das Fahrrad-Parkhaus an. Die geplanten Pkw-Parkflächen werden voraussichtlich durch einen Investor bezahlt, der sich die Ausgaben durch Parkgebühren refinanziert.
Die ZOB-Erweiterung wird durch Drittmittel gefördert. 1,725 Mio. Euro kommen vom Land Niedersachsen für die Brücke (ÖPNV-Förderprogramm). Aus dem gleichen Programm werden knapp 700.000 Euro für die Stellplätze zur Verfügung gestellt. Ebenfalls knapp 700.000 Euro stammen aus dem Förderfonds Hamburg-Niedersachsen. Da der Landkreis Lüneburg 1,3 Mio. Euro übernimmt, hat die Hansestadt einen Eigenanteil von 1,94 Mio. Euro.
Drittmittel waren auch für das Fahrradparkhaus beantragt: 500.000 Euro von der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG), 85.000 Euro aus dem Förderfonds Hamburg-Niedersachsen und 200.000 Euro vom Landkreis Lüneburg. Den Rest trägt die Hansestadt.


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