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Hansestadt Lüneburg fördert erneuerbare Energien

Die Hansestadt Lüneburg hat im Jahr 2005 das „Förderprogramm erneuerbarer Energien“ ins Leben gerufen. Der Fonds fördert den Bau von Solarthermie-, Photovoltaik- und Erdwärme-Anlagen. Das Besondere an dem Programm: Hier sind nicht die Hausbauer oder -besitzer die Antragsteller für Fördergelder, sondern die Handwerksbetriebe. Durch diese Art der Mittelvergabe soll das Handwerk für das Thema „Erneuerbare Energien“ sensibilisiert und dazu animiert werden, den Bau solcher Anlagen in das eigene Angebot mit aufzunehmen. 

 

In folgenden Baugebieten stehen noch Fördermittel zur Verfügung:

  • An der Buntenburg (Buntenburg)
  • Auekamp (Am Wilschenbruch)
  • Brockwinkler Weg (Jean-Leppien-Straße, Niklas-Luhmann-Straße, Charlotte-Huhn-Straße)
  • Oedeme-Süd (Gerberstraße, Töpferstraße, Böttcherstraße)
  • Pilgerpfad-Süd (Achterbruch, Am Holzfeld, Else-Wex-Weg, Margarete-Endemann-Weg, Schlehenweg, Schnuckenweg, Veilchenring, Zum Lackfeld)

Die Fördermittel können für die Installation von Solarthermie-, Photovoltaik- und Erdwärme-Anlagen genutzt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Förderung auch für den Einbau von Brennstoffzellensystemen und Batteriespeichern in Anspruch genommen werden. Eine Kumulation mit anderen Förderprogrammen ist möglich. Der Fördermittelantrag muss vor Baubeginn der Anlage gestellt werden.

Derzeit können Hauseigentümer sich im Rahmen eines Solar-Checks anbieterneutral beraten lassen. Im Rahmen eines anderthalbstündigen Termins vor Ort wird besprochen wie mit einer Solarwärmeanlage die eigene Heizung entlastet oder mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produziert werden kann. Ein unabhängiger Experte beantwortet dabei außerdem Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln sowie zu Anschlussmöglichkeiten.

Darüber hinaus hat die Hansestadt Lüneburg ein neues Förderprogramm für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden auf den Weg gebracht. Private Haus- und WohnungseigentümerInnen können die Fördermittel für Wohnraum im gesamten Stadtgebiet in Anspruch nehmen.