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Winterdienst

Eisige Gefahr: Tipps der Feuerwehr können Leben retten

Jeden Winter werden zugefrorene Seen und Teiche zu verhängnisvollen Unfallquellen. Die Eisfläche wirkt zwar sicher, doch wenn Wagemutige sie betreten, kann sie unter dem Gewicht leicht einbrechen – und das bedeutet: Lebensgefahr!  Besonders Kinder und Jugendliche beachten diese Gefahr oft nicht, deshalb ist es wichtig, gerade sie immer wieder zu warnen, erklärt die Freiwillige Feuerwehr der Hansestadt Lüneburg. Auch sei es wichtig, ausländische Mitbürger zu warnen, da sie Eisflächen aus ihrer Heimat manchmal gar nicht kennen oder die Schilder und schriftlichen Hinweise nicht verstehen.

„Schon nach wenigen Minuten im eiskalten Wasser kühlt die Person stark aus. Man beginnt am ganzen Körper zu zittern und kann sich kaum an der Wasseroberfläche halten. Nur wenige Minuten später tritt die Bewusstlosigkeit ein“, erklärt Daniel Roemer, Pressesprecher der Feuerwehr Lüneburg.

Aber was tun, wenn jemand ins Eis eingebrochen ist?  Die Tipps der Feuerwehr auf einen Blick:

  • schnell handeln
  • die Feuerwehr verständigen
  • auf keinen Fall zum Verunglückten hinlaufen
  • versuchen die Person, zu beruhigen
  • eventuell mit einem Stock oder einer Leiter einen Rettungsversuch unternehmen (vorsichtig über die Eisfläche schieben, dabei selbst großen Abstand zur Bruchstelle halten!)
  • sobald die Feuerwehr eintrifft, übernimmt sie die Rettung  z.B. mit Leitern oder einem Schlauchboot

Übrigens: Die Hansestadt Lüneburg gibt keine Eisflächen etwa auf zugefrorenen Seen frei. Sie müsste dann auch versicherungstechnisch die Verantwortung übernehmen, wenn doch jemand einbrechen sollte, das ist nicht zu leisten.